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News

November 2021

14.11.2021

Auch wenn die Möglichkeiten für Auftritte von Alphornblasenden pantemiebedingt noch immer eingeschränkt sind, bewegt sich immer etwas. So hat der Engadiner Alphornbläser und Komponist Hansruedi Strahm wieder ein neues Heft mit 30 Alphornmelodien (Solo bis Quartett) herausgegeben.

Das Heft kann man hier beziehen.

01.11.2021

Liebe Alphornspielende, wir sind gerne und ohne Kosten für euch, bereit, einen bevorstehenden Anlass zu publizieren aber bitte meldet uns eure Auftritte oder Veranstaltungen nicht erst wenige Tage vor dem betreffenden Datum. Obwohl wir auf unserer Webseite viele Besucher begrüssen dürfen, erscheint wohl kein einziger Zuhörer zusätzlich, wenn ihr uns erst kurz vor dem Anlass bittet, ihn in den Veranstaltungskalender aufzunehmen. Als Mitwirkende kennt man das Datum des Anlasses bestimmt schon mehr als einen Monat vorher.
Wir werden künftig Anlässe nur noch dann in unsere Veranstaltungsagenda aufnehmen, wenn sie mindesten zwei Wochen vor dem Termin des Anlasses bei uns gemeldet werden.

01.11.2021

Zur Erinnerung, musikalische Werke, ob in Noten oder als klingende Dateien, sind urheberrechtlich geschützt. D.h. sie dürfen nicht kopiert werden, ausser man macht eine Kopie aus einem Heft das man erworben hat. Diese eine Kopie gilt dann als so genannte „Arbeitskopie„ für sich selbst. Auch diese darf nicht an andere verteilt werden.
Vermehrt werden nun sogar Dateien auf Webseiten gestellt, welche man herunterladen kann. Sind dies nicht eigene, selbst komponierte und aufgespielte (produzierte) Stücke, macht man sich damit strafbar.
Oft werden gebrauchte Alphörner zusammen mit einem ganzen Ordner angehäufter (illegaler) Kopien von Noten angeboten. Auch dies ist strafbar!

Wird man erwischt, kann dies sehr teuer zu stehen kommen!

Als Komponist und Hobby-Selbstverleger gebe ich Noten in professionell gedruckten Heften heraus. Das ist nich gratis! Im Verlagswesen gilt: Der Verkaufspreis muss sechs Mal höher angesetzt werden als die Druckkosten betragen. Das ist bei so kleinen Auflagen von Noten für Alphorn jedoch unmöglich, denn je kleiner die Auflage, umso höher sind die Kosten für das einzelne Exemplar. Zudem kann man nicht alle Hefte oder CD’s zum vollen Preis verkaufen. Etwa 40% der Notenhefte gehen an Musikalienhändler und diese erwarten einen namhaften Rabatt.
Richtigerweise müsste ich für ein Notenheft, welches ich für CHF 12.- anbiete also mehr als CHF 30.- verlangen. Dann könnte ich aber wohl noch weniger Heft verkaufen und die Noten würden noch mehr kopiert. Es dauerte mehr als 20 Jahre bis mein Hobby-Selbstverlag schwarze Zahlen schreiben konnte. Der seither bescheidene „Gewinn„ wird umgehend in die Herstellung eines neuen Notenheftes investiert. So ist es möglich, das Repertoire für Alphornblasende stetig zu erweitern.
Mit oben beschriebenem Verhalten macht man sich strafbar und verhindert gleichzeitig die Herausgabe von neuen Heften.
Und, ja, ich weiss, dass viel kopiert wird. Geiz ist eben geil. Aber, so wie viele glauben vielleicht einen grossen Lottogewinn zu machen, denken viele, dass ihre Straftat nicht bemerkt wird. Aber, wie wir alle wissen, macht hie und da jemand wirklich den erhofften Lottogewinn!

Oktober 2021

04.10.2021

Wie Sie sicher schon bemerkt haben, konnten wir das am Anfang des verganenen Monats angekündigte neue Notenheft, wenige Tage danach aus der Druckerei abholen und anbieten.

04.10.2021

Wir haben von einem Besucher eine Melung erhalten, dass ihm beim öffnen der Webseite eine Melung angezeit werde, in der darauf hingewiesen wird, dass die Webseite nicht sicher sei. Unsere Nachforschungen haben ergeben, dass diese Meldung falsch ist. Diese Meldung erscheint nur dann, wenn entweder das Komputersystem oder der Browser zu alt ist. Alte Systme oder Browser verbinden sich nicht auf direktem Weg mit der Webseite. Sie rufen die entsprechende Seite (in unserem Fall alphornmusik.ch) im eigenen Speicher (Cache) ab. In diesem Cache erneuert sich der Zugang nicht automatisch, so dass er nicht bemerkt, dass das Zertifikat (womit die Seite als sicher eingestuft wird) sich erneuert hat. Wir können Sie beruhigen: Unsere Webseite ist sicher!

September 2021

02.09.2021

Wir hatten noch gertern gehofft heute unser neues Notenheft vorstellen zu können. Leider gibt es eine kleine Verzögerung. Bitte sehen Sie später wieder bei uns vorbei.
Im neuen Notenheft sind spezielle Alphornmelodien enthalten, welche sich aus Hirtenrufen entwickelt haben. Die Melodien sind jedoch blastechnisch nicht leicht, denn man muss das g" problemlos erreichen können. Zudem ist die Notenschrift auch etwas speziell (ungewohnt). An vielen Orten stehen anstelle von Atemzeichen Pausen. Wer also mit dem entziffern der Noten (in rhytmischer Hinsicht) Mühe bekundet wird sich wahrscheinlich schwer tun. Leider können wir zum Heft keine Tonaufnahmen (CD) anbieten, der Aufwand für klingende Beispiele ist sehr gross. Wir hoffen jedoch, dass das neue Heft trotzdem Anklang finden wird, denn wir sind der Meinung, dass diese Melodien hervorragend zum Alphorn passen.

Archiv

September 2020

1.09.2020

Alphornmusik, der Unterschied

Seit Jahren beklage ich mich darüber, dass das Alphorn nicht mehr in der zu ihm passenden Art gespielt wird. Siehe, resp. lies auch hier: (Der Dialekt des Alphorns)

Heute will ich am Beispiel einer ganz einfachen Melodie („Am Dorfrand„) diesen Unterschied hörbar machen. Sie hören zwei Beispiele A: Die Melodie als Solo (eine entsprechende Version als Trio habe ich leider nicht gefunden) und B: dieselbe Melodie im Trio.
Es geht hier jedoch nicht um die Besetzung sondern um die artgerechte Umsetzung der Noten. Beispiel A kann man sich sehr gut in einer Berglandschaft vorstellen. Unaufgeregt, fast andächtig (mit viel Agogik) geblasen. Beispiel B klingt eher nach einer Tanzveranstaltung, einer Gaudi. Es wirkt gehetzt, hart und stur nach Metronom geblasen. Ganz abgesehen davon, dass hier die Bläser meinen die Melodie „verbessern„ zu müssen (nicht die im Original vorgegebenen Noten spielen). Ihre Version entspricht jedoch in keiner Weise den Regeln des mehrstimmigen Spiels. Für mich klingt die Version B nach „holdrio„.

Warum spielen diese Leute das Alphorn? In solcher Art gespielte Musik passt doch viel besser zu Blasmusikkapellen. Ist es nur der Geltungsdrang: „Hört wie gut wir das Alphorn blasen können!„?
Eines ist jedoch sicher. Das Wettrennen haben die Interpreten der Version B gewonnen, denn sie brauchten nur 1'26'' im Gegensatz zum Solisten, der für dieselbe Melodie 2'18'' gebraucht hat.

A

B

August 2020

16.08.2020

Frances Jones, eine Alphornbläserin aus England, hat viele historische Abbildungen von Hirten- oder Alphornbläsern zusammengetragen, mit (wo bekannt) Datum, Ort sowie anderen zusätzlichen Informationen versehen. Für alle historisch interessierten Bläserinnen und Bläser sind dabei zwei wunderbare Webseitenarchive enstanden. Danke Frances!

Mit einem Klick auf die Bilder können Sie diese vergrössern.

Bilder
Postkarten

Februar 2018
PDF apropos... [85 KB]
September 2016

20.09.2016

Ruedi Bauriedl hat uns auf einen Film aufmerksam gemacht. Es sind Röntgenaufnahmen, resp. Magnetresonanztomographie-Aufnahmen (Mundhöhle und Lunge) einer Hornistin beim Spielen. Sehr interessant! Hier gehts zum Film. Haben Sie bitte etwas Geduld, die Einleitung dauert rund 35 Sekunden.

Oktober 2012

28.10.2012

Haben Sie den "Volksmusik-Brunch", in dem H.-J. Sommer Gast war, verpasst? Kein Problem! Sie können die Sendung jederzeit im Internet anhören... DRS-Musikwelle

März 2012

10. März 2012

Heute strahlte Radio DRS 1 einen Beitrag über einen Alphornkurs in Sursee aus. Dabei wurde auch auf den entsprechenden, ergänzenden Beitrag auf der Webseite von Radio DRS hingewiesen. Hier gibt es auch einen interssanten (alten) Film über den Alphorn-Hersteller Adolf Oberli zu sehen!