News

Wir sind bestrebt, Ihnen auf dieser Seite stets die neusten Informationen zu liefern. Natürlich können wir nicht alles wissen. Wenn wir etwas vernehmen oder uns etwas zugetragen wird, sollen Sie es hier erfahren.

01.11.2018

Wer sagt denn, dass die Berner langsam seien? Am 25. Oktober 2018 erhielt ich eine Email mit (u.a.) folgendem Inhalt: "Ab Donnerstag 1. November 2018 kann man sich für die Teilnahme am Bernisch-Kantonale Jodlerfest 2019 in Brienz enschrieben. Anmeldeschluss ist am 15. Dezember 2018!"

Das ist rekordverdächtig! Kaum sind die Festberichte der Jodlerfeste 2018 zugänglich, muss man sich ans nächste Jodlerfest anmelden. Begründung: „Um euch die Organisation des Festes zu vereinfachen, möchten wir die Festführer frühzeitig zustellen können.„ Ich bin gespannt, ob die Festberichte des Jodlerfestes in Brienz ebenso schnell öffentlich (d.h. auf der Webseite) zugänglich sein werden.

Ob dieser doch sehr frühe Anmeldeschluss die Bläser/innen in Scharen anlockt, wird sich zeigen.

Also, aufgepasst Anmeldeschluss für das Jodlerfest in Brienz 2018 ist der 15. Dezember 2018!

01.11.2018

Wer gerne konzertante Musik auf dem Alphorn spielt, kann künftig auf eine weitere Komposition zugreifen. Stefano Sposetti und Hansruedi Strahm haben ein Werk in sieben Sätzen für 1-2 Alphörner, Flöte, Cello und Klavier geschaffen. Es trägt den Titel „Es taget - Morning Dawn - I chatscha l’alba.„

Nähere Informationen und Bestellmöglichkeit unter alphorn-angadin.ch

17.10.2018

Nachdem nun auch die letzten Berichte zu den dargebotenen Vorträgen an den Unterverbandsfesten 2018 erschienen sind, können wir Ihnen die Liste der am meisten gespielten Komponisten anführen. Von diversen anderen Komponisten wurden 1 x 9, 4 x 7, 3 x 6 oder weniger Melodien vorgetragen. Eine umfassendere Darstellung aller Aufführungen ab 1981 finden Sie unter: Aufsätze > Eine Statistik der an Wettspielen aufgeführten Werke für Alphorn 1981-2018.

Komponist   Komponist  
Sommer Hans-Jürg 114 Schmid Lukas 24
Studer Hermann 53 Mühlematter Fritz 17
Oesch Robert 47 Sommer Max 17
Fenner Eugen 28 Bischof Beat 12
Baumann Peter 26 Scotton Robert 10
Kolly Gilbert 26 Wichser Bernhard 10

11.10.2018

Der Komponist und exzellente Alphornbläser Rainer Bartesch hat uns soeben mitgeteilt, dass nun einige neue Werke von ihm beim Musikverlag Köbl in München erschienen sind. Es lohnt sich das ganze Angebot von Rainer Bartesch anzusehen!
Sie können auch "ein Ohr voll" nehmen. Rainer Bartesch hat seine Stücke auf soundcloud.com gestellt.

01.10.2018

Nach längerer Zeit dürfen wir an dieser Stelle wieder einmal auf die Neuerscheinung eine CD hinweisen. Der bekannte Deutsche Hornist Joachim Bänsch hat, neben der Sinfonia Pastorale von Leopold Mozart und der Sonate für Horn und Harfe von Louis Francois Daupart, verschiedene volksmusikalische Stücke – teilweise im „Multiplay-Verfahren – aufgenommen.
Die CD ist absolut hörenswert, denn Joachim Bänsch ist ein virtuoser Alphornspieler!

Die CD kann Produzenten: Dietrich Schlender, Maxdorfer Str. 57, DE-67071 Ludwigshafen, dieschle2(at)web.de oder bei Amazon bezogen werden.

03.09.2018

Manchmal geht etwas noch viel schneller als erhofft! Das am 1. September angekündigte, neue Notenheft Melodische Hirtenrufe kann ab heute geliefert werden. Sie finden das Angebot hier: Melodische Hirtenrufe

01.09.2018

Nachdem nun auch „Jugend und Musik„ im EJV Einzug gehalten hat, werden bereits die ersten Kurse angeboten. So ein Kurs für Jugendliche bis 20 Jahre findet demnächst in Schüpfheim (Entlebuch LU) statt. Näheres mit Anmeldemöglichkeit erfahren Sie hier: Alphornkurs für Jugendliche [347 KB]

01.09.2018

Manchmal entwickeln sich die Dinge schneller als erwartet. In des NEWS vom 01.08.2018 habe ich von einem Projekt gesprochen. Dieses ist nun bereits in Produktion!
Während meiner jahrelangen vertieften Auseinandersetzung mit der musikalischen Form des Kühreihens, bin ich auch auf einige alte Hirtenrufe gestossen. Diese Rufe sind oft nur relativ kurz. Sie dien(t)en vor allem zum herbeirufen (locken) des Viehs. Manchmal ist diesen Rufen aber auch eine Art Kurzfassung eines Kühreihenteils angehängt oder eingefügt. So dass sie von reinen, kurzen Lockrufen zu melodischen Hirtenrufen gedeihen.
In meinem neuen Heft mit dem Titel „Melodische Hirtenrufe„ liess ich mich durch solche Rufe inspirieren. Hier ein Beispiel:

Alle Stücke in diesem Heft sind blastechnisch eher anspruchsvoll! Sie bewegen sich vorwiegend in den hohen Lagen – zwischen g’ und g“, einige von e’ bis g“ und zwei Melodien reichen bis ins b“. Keine Melodie reicht nur bis ins e“.

Wie schon beim letzten Heft „Uf em Älpli„ liegt auch dem neuen Heft eine CD bei. Das Heft – mit 20 Melodien für Alphorn solo – wird also nicht ohne CD erhältlich sein.
Ich bilde mir nicht ein das Alphorn so gut zu blasen, dass die CD als leuchtendes Beispiel dienen soll.

Eine CD als Hörbeispiel ist immer eine Gratwanderung. Würde ich die Melodien mit sehr viel Agogik aufnehmen, könnte dies Bläser/Innen welche die Noten nicht sehr gut lesen können verwirren. Auch längere Atem-, Phrasierung-Pausen habe ich bei den Aufnahmen vermieden. Im akustisch gedämpften Studio hat man sowieso nicht die Gelegenheit den Tönen nachzuhören, wie dies im Freien möglich ist.
Die Hörbeispiele auf der CD können also nur einen ungefähren Eindruck vermitteln. Trotzdem sollte man auf die Bindungen (legati) achten, denn – neben der ausgeprägten Agogik – wird vor allem durch diese Bindungen die Alphornmusik «jodelartig».

Interessiert? Bitte warten Sie zu bis das Heft mit CD vorliegt. Wir können keine Vorbestellungen berücksichtigen. Schauen Sie doch einfach in den nächsten Tagen wieder herein. Wir werden auf der Starseite, unter „Neu im Sortiment„ darauf hinweisen, sobald wir liefern können.

01.08.2018

Ferienzeit!

Ausser, dass am 1. August (schweizerischer Nationalfeiertag) typische Klänge gefragt sind, ist es nach den Wettspielen an den Jodlerfesten wieder etwas ruhiger geworden in der Alphornwelt. Dies mag auch damit zusammenhängen, dass viele Bläserinnen und Bläser ihre Ferien in der Ferne verbringen.

Seit meiner Pensionierung habe ich eifrig komponiert. D.h. es liegen noch viele unveröffentlichte Stücke in meinem Archiv. Ganz langsam äuffnet sich das Kässeli meines Hobby-Selbstverlages, so dass ich in absehbarer Zeit ein neues Heft drucken lassen kann. Zu gegebener Zeit werde ich an dieser Stelle genauer über dieses neue Projekt informieren.

03.07.2018

Liebe OKs von Jodlerfesten

Einige Ratschläge zur Verbesserung der Organisation.

– Als Gast, der den Festführer erst vor Ort kauft ist es schwierig den Alphorn-Vortragsplatz zu finden. Einem Gast (noch ohne Festführer) sagt der Hinweispfeil mit der Aufschrift „Lokal E„ nichts! Wieso schreibt Ihr nicht einfach „Alphornblasen„, „Alphornplatz„ oder nur einfach „Alphorn„?

– Eine Webseite muss klar strukturiert und logisch aufgebaut sein. Wie z.B. in diesem Jahr (2018) die Webseite des ZSJV-Jodlerfestes in Schötz. Mit einer Unterseite „Aktive„. (jodlerfest-schoetz.ch)
Die Webseite des BKJV Festes in Wangen a.A. war dagegen doch eher unübersichtlich. Wenn im Übersichtsplan nur steht „Lokal E, Militärsportplatz„ ist daraus nicht erkennbar, dass hier die Alphornvorträge stattfinden.
Die Webseite des WSJV Festes in Yverdon-les-Bains war äusserst amateurhaft aufgebaut und dargestellt. Mein Eindruck: Sie diente eher der touristischen Vermarktung des Festortes. Dass jedesmal gleich ein Film anlief war nicht nur störend sondern lästig. Das (gratis) Webseiten-Programm versuchte auch immer irgendwelche Tracker oder andere Cookies zu installieren. (Es ist eben nichts wirklich gratis!)

– Wie ich früher schon einmal geschrieben habe, verstehe ich, dass die Festorte die Klassierungslisten gerne vor Ort verkaufen, bevor sie diese als PDF-Dokument auf die Webseite stellen. Mir scheint jedoch, dass der späteste Zeitpunkt nach dem Umzug wäre, zwischen ca. 16:00 -17:00 Uhr. Teilnehmer und andere Interessiert, welche am Sonntag nicht vor Ort sein können sollte man deshalb nicht zu lange warten lassen. Das ist (mit Verlaub) eher unanständig.
Die Klassierunglisten wurden zu folgenden Zeiten in Internet zugänglich gemacht:
BKJV - Wangen a.A. am Sonntag um 17:30 Uhr
ZSJV - Schötz am Sonntag um 12:15 Uhr (BRAVO!)
WSJV - Yverdon-les-Bains am Montag um 13:45 Uhr (Das ist inakzeptabel!)

Liebe Verantwortliche, die besten Hinweistafeln nützen nur sehr wenig, wenn sie nicht klar (verständlich) beschriftet sind. Webseiten sind auch eine Art Visitenkarten. Sie müssen grafisch schön aber auch übersichtlich und informativ sein. Zu einer guten Dienstleistung gehört auch die zeitnahe Veröffentlichung der Klassierungslisten.

In der Hoffnung, dass meine unverbindlichen Ratschläge künftige OKs anstacheln werden die Sache besser zu machen, freue ich mich auf die kommenden Jodlerfeste.

01.07.2018

Nun zählen die Jodlerfeste und damit die Wettspiele 2018 schon wieder der Vergangenheit an. Die Organisatoren und die Teilnehmer/innen hatten dabei wirklich grosses Wetterglück! Es sei allen gegönnt.
Ich selbst habe zwei Feste (als Gast) besucht. Dasjenige in Wangen an der Aare und dasjenige in Schötz. Yverdon-les-Bains hätte eine lange Hin- und Rückfahrt bedeutet. Das lange Reisen ist (und war) mir jedoch stets zuwider.
Alles in allem habe ich rund vier Stunden den Darbietungen auf den Alphornplätzen zugehört und viele „alte Bekannte„ angetroffen. Die jeweils friedliche Stimmung an solchen Festen geniesse ich gerne.
Gleichzeitig findet auch die Fussballweltmeisterschaft statt. Obwohl ich mich dafür nicht interessiere, bekomme ich ungewollt auch hier einiges mit.
Es fällt auf, dass auch im Fussball nicht immer alle mit den Entscheiden der Schiedsrichter einverstanden sind. So wie auch einige Konkurrenten und Zuhörende nicht immer derselben Meinung sind wie die Jury. Stell Dir vor, man würde auch bei den Alphornvorträgen eine Zusatz-Jury installieren welche die Vorträge aufnimmt, um bei Unsicherheiten eine bestimmte Stelle nochmals anhören zu können! Würde dies etwas Wesentliches ändern?
Es ist doch immer dasselbe. Nimm meine Ohren und höre! Da sind die offensichtlichen (gut hörbaren) Mängel. Falschtöne, „Streifer„, ungenaue Intonation etc. Aber es sind eben auch die musikalischen Mängel, die Feinheiten, welche einen Vortrag Prägen. (Lies dazu meinen Beitrag Musik – Musizieren [223 KB] ) Jurymitglieder sind geschult auch diese wahrzunehmen und zu beachten.
Wer sich selbst nicht als Jurymitglied zur Verfügung stellen will, sollte sich deshalb mit Kritik zurückhalten. Man sollte sich als erstes Fragen, weshalb die Jury so entschieden hat. Warum ist meine Darbietung bei der Jury so angekommen, obwohl ich nur wenige gut hörbare Fehler gemacht habe? Hierbei hilft leider das Vorspiel vor Kameraden oft nicht weiter. Kameraden kritisieren in der Regel nicht all zu hart. Man will ja die gute Stimmung untereinander nicht beeinträchtigen.
Ich selbst sass unzählige Male in der Jury und weiss deshalb, dass man als Juror nicht gerne schlechte Noten gibt. Man weiss, dass sich die Konkurrenten stundenlang vorbereitet haben um ihr Bestes zu geben. Vielleicht hat man von eben diesem Konkurrenten schon (viel) bessere Vorträge gehört. Aber es zählt eben nicht der Aufwand und nicht das eigentliche Können, sondern der Moment, die kurzen 2 - 3 Minuten während des Wettspiels.
Mein Rat: Nimm es nicht so schwer, wenn die Beurteilung nicht nach Deinen Wünschen ausgefallen ist. Geniesse umso mehr die vielen schönen Momente am Waldrand, wenn Du Dein Alphorn zu Deinem eigenen Vergnügen spielst. Da, am Waldrand, spielst Du sicher oft viel besser als vor der Jury.

02.06.2018

Immer wieder muss ich feststellen, dass einzelne Bläserinnen und Bläser der Meinung sind, dass die Noten ganz genau umgesetzt werden sollen. In der möglichst genauen Tonlänge und ohne grosse Schwankungen im Metrum. Dem ist aber nicht so, denn der Mensch ist kein Apparat/Komputer. Selbstverständlich lassen Musiknoten einen gewissen Spielraum zu. Wobei darauf zu achten ist, dass der Sinn des Werkes bestehen bleibt, ja sogar spannender, berührender wird. Um dies möglichst verständlich zu erklären, habe ich einen entsprechenden Aufsatz geschrieben. Dies in der Hoffnung, dass ich beim Zuhören von Alphornvorträgen künftig „interessantere Geschichten„ vernehmen werde. Sie finden meine Erläuterungen unter dem Titel „Musik - Musizieren„ hier: Aufsätze

02.06.2018

Sie finden die überarbeitete Version (2018) des technischen Regulativs - betreffend Teilnahme an einem Wettspiel innerhalb eines Jodlerfestes - auf der Seite "Verband".

10.05.2018

Das kurzzeitig nicht mehr verfügbare Notenheft (mit CD) von Samuel Kunz, Frauenfeld, Mit Dampf unterwägs ist nun in der zweiten leicht erweiterten Ausgabe wieder erhältlich. Sie finden das Heft hier.

01.05.2018

Es ist weiterhin recht ruhig in der Alphornwelt. Soviel wir wissen ist weder ein neues Notenheft noch eine CD erschienen.

Aber in den Medien kann man doch hie und da über das Alphorn lesen. Da habe ich letzthin eine neue Bezeichnung für einen Alphornbauer gefunden. Im betreffenden Artikel wurde er als „Alphornschnitzer„ bezeichnet. Was – ausser dem vielleicht vorhandenen geschnitzten Bildmedaillon auf dem Becher – wird bei der Herstellung eines Alphorn geschnitzt? Eines muss man den Medienschaffenden zu gute halten, sie finden immer wieder neue Bezeichnungen. So wie ich vor einigen Jahren in einer Zeitung die Überschrift fand: „Wenn das Alphorn dröhnt„. Offensichtlich klang es für die Reporterin wie eine Kreissäge! Zudem werden in den Medien oft unreflektiert irgendwelche „Wahrheiten„ weitergegeben. Man stellt das Alphorn in die gleiche Reihe wie das Didgeridoo! Dabei wird geflissentlich übersehen, dass das Didgeridoo kein eigentliches Melodieinstrument ist. Man kann darauf keine Melodien spielen. Von einer Tonleiter ganz zu schweigen, nicht einmal einen Teil der Naturtonleiter. Auch der Vergleich mit den Tibetischen Hörnern (Dungchen) ist aus demselben Grund nicht gerechtfertigt.
Das Alphorn ist umgeben von Mythen und Legenden. Vielleicht sind ja die Aborigines und die Tibeter ausgewanderte Schweizer oder umgekehrt. Dies würde doch ganz gut zu den Legenden passen.

Sobald wir, uns relevant erscheinende, Neuigkeiten vernehmen, werden wir sie hier veröffentlichen.

01.04.2018

Die Anmeldetermine zur Teilnahme an den Wettspielen innerhalb der Jodlerfeste sind abgelaufen. Nun wissen wohl die meisten, mit welchem Stück sie am Wettbewerb teilnehmen wollen. Wer seine Melodie noch nicht auswendig spielen kann, tut gut daran dies möglichst schnell zu ändern, denn ein Vortrag ohne Noten vor dem Kopf kann man besser gestalten (auch das muss man üben können)!
Bitte lasst euch Zeit beim Vorspiel. Nach jedem Teil darf (soll) eine merkbare Zäsur gemacht werden. Ruhig durchatmen und sich auf den kommenden Teil einstellen. Insbesondere dann, wenn der folgende Teil in einer anderen Taktart steht. Alphornmusik ist keine Marsch- oder Tanzmusik! Mann muss also nicht dazu marschieren oder tanzen können. Das metronomisch exakte Spiel bedeutet den Tod jeder Musik.
Zur Vorbereitung gehört unbedingt auch das Spiel im Freien. Nicht immer am gleichen lauschigen Örtchen. Blast nie gegen den Wind! Auch nicht quer dazu. Am besten klingt es, wenn man den Wind im Rücken hat. Auch das Spiel vor Zuhörern ist empfehlenswert. Das erhöht den Nervenkitzel.
Beim Vortrag am Fest sollte man die Jury ausblenden. Spielt für Euch selbst und die Zuhörerschaft. Die Jury ist nur zufällig vor Ort. Am besten schliesst man die Augen und hört sich selbst zu.
So wünsche ich denn allen eine optimale Vorbereitung, damit die Nerven nicht zusätzlich durch Unsicherheiten strapaziert werden.

01.03.2018

Vor zwei Monaten – siehe unten, „Januar 2018„ – durften wir Ihnen 3 neue Hefte, unter dem Titel „Das Alphorn im Gottesdienst„ von Hermann Studer vorstellen. Nur zwei Monate später ist bereits wieder ein neues Heft von Hermann Studer erhältlich! Es trägt den Titel „Äntlibuecher Choscht Nr. 2„. Mit einer Ausnahme sind in diesem Heft Melodien für Alphorn oder Büchel enthalten: Alphorn Solo, Duo, Trio, Quartett und Gruppen. Für Büchel sind Trios und Gruppenstücke gesetzt.
Die oben erwähnte Ausnahme betrifft die Noten zum Stück „Die Schlacht bei Marignano„, welches Hermann Studer im Auftrag für den Schweizertag an der Expo in Mailand (2015) – für 16 Alphörner, 6 Tambouren und zwei Harsthörner (evtl. Büchel) – komponiert hat.

Das Heft können beim Komponisten beziehen:
Hermann Studer, Schürli, CH-6182 Escholzmatt
Telefon: ++41 (0)41 486 16 46
Email: hermann.studer(at)bluewin.ch

01.03.2018

Immer wieder werde ich angefragt: „Warum stimmt denn mein C auf dem Alphorn nicht mit dem C auf der Orgel, dem Klavier, der Trompete überein?„ Oder „In welcher Tonart muss die Trompete blasen, wenn ich mit ihr zusammen spielen will?„

Offensichtlich ist dies für viele Bläserinnen und Bläser (auch wenn sie die Noten gut lesen können und jahrelang in einer Blasmusik mitgewirkt haben) verwirrend. Sogar „Profis„ bekunden öfters Mühe mit dieser Angelegenheit.

Für die meisten ist auch verwirrend, dass dieselbe Alphornlänge unterschiedlich bezeichnet wird. Der eine sagt: „Ich spiele auf einem Ges-Horn„ der andere sagt: „Ich spiele auf einem Fis-Horn„. Beim Alphorn hängt die Stimmung mit der Länge des Instruments zusammen. Beide Instrumente – ein Fis-Horn und ein Ges-Horn – sind genau gleich lang. Demnach klingen sie auch gleich.
Das hängt in der Fachsprache mit der so genannten Enharmonik zusammen. Im heute üblichen temperierten Tonsystem können dieselben Töne unterschiedlich benannt werden. Diese unterschiedliche Benennung hängt wiederum mit der Funktion der Tönne in der Harmonisierung zusammen.
Die Töne F und G liegen einen ganzen Tonschritt auseinander. Will man den Halbton zwischen F und G spielen, muss man das G um einen halben Tonschritt vertiefen, indem ein „b„ davor gesetzt wird. Dieses G mit einem „b„ davor heisst dann Ges. Man kann aber auch das F um einen halben Tonschritt erhöhen. Dann setzt man vor dieses F ein Kreuz (#). Dieses F mit dem Kreuz heisst dann Fis. Auf dem Klavier gibt es zwischen den beiden Tönen F und G jedoch nur eine schwarze Taste um den Halbtonschritt zwischen F und G spielen zu können. Je nach harmonischem Zusammenhang schreibt man dann ein Ges oder eben ein Fis. Für unser Ohr erklingen beide Töne in derselben Tonhöhe. Man kann also problemlos im Duo mit einem Ges-Horn und einem Fis-Horn zusammenspielen.

Um diese Gegebenheiten nicht ständig erklären zu müssen, habe ich versucht eine möglichst verständliche Erklärung abzugeben. Die ersten beiden Seiten dieser Erklärung befinden sich schon längere Zeit auf der Webseite. Da es jedoch noch immer zu Missverständnissen kommt, habe ich eine dritte Seite (eine Tabelle) angehängt. Diese Erklärung finden Sie - unter der Überschrift "Warum werden Alphornnoten in C notiert und was bedeutet dies?" - hier:

01.02.2018

Es ist – wie eigentlich immer am Anfang eines neuen Jahres – ruhig in der Alphornwelt. Zum ersten Mal seit Jahren wurden uns für den Monat Februar keine Konzertdaten mitgeteilt. Das überaus garstige Wetter animiert wohl nicht so sehr „alphornig„ aktiv zu sein. Wir gehen jedoch davon aus, dass sich viele Bläser/innen bereits jetzt auf die bevorstehenden Wettspiele, die im Juni beginnen werden, vorbereiten. Die frühzeitige Erarbeitung der Vortragsmelodie ist wohl die beste Voraussetzung für eine sichere Darbietung.

apropos...

11.05.2017

Mit grosser Freude durften wir feststellen, dass im neusten Bulletin (2016) der CH-EM, Schweizerische Gesellschaft für Ethnomusikologie und der GVS/SMPS Gesellschaft für die Volksmusik in der Schweiz, eine Rezension von Andrea Kammermann und Yannick Wey über unseren Film (DVD) "Die Mundart des Alphorns" erschienen ist. Siehe Seiten 55-56: http://ch-em.ch

20.09.2016

Ruedi Bauriedl hat uns auf einen Film aufmerksam gemacht. Es sind Röntgenaufnahmen, resp. Magnetresonanztomographie-Aufnahmen (Mundhöhle und Lunge) einer Hornistin beim Spielen. Sehr interessant! Hier gehts zum Film. Haben Sie bitte etwas Geduld, die Einleitung dauert rund 35 Sekunden.

28.10.2012

Haben Sie den "Volksmusik-Brunch", in dem H.-J. Sommer Gast war, verpasst? Kein Problem! Sie können die Sendung jederzeit im Internet anhören... DRS-Musikwelle

10. März 2012

Heute strahlte Radio DRS 1 einen Beitrag über einen Alphornkurs in Sursee aus. Dabei wurde auch auf den entsprechenden, ergänzenden Beitrag auf der Webseite von Radio DRS hingewiesen. Hier gibt es auch einen interssanten (alten) Film über den Alphorn-Hersteller Adolf Oberli zu sehen!