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News

Oktober 2022

01.10.2022

Heute dürfen wir Ihnen gleich drei Neuerscheinungen vorstelle!

Die Alphorngruppe Saanenland hat eine abwechslungsreiche Doppel-CD, in sehr guter Tonqualität aufgenommen.

Beschreibung und Bezugsquelle: Siehe Flyer (auf das Bild rechts klicken).

Gaby Lätsch hat, nach langer Vorbereitung, Ihr neues Heft HAPPY ALPHORN herausgegeben.

Kurze, leichte Soli und Duette
Möglichst frühes Musizieren im Freien, auch mit wenigen Tönen.
72 Charakterstücke für alle, welche gerne "erzählerisch" und abwechslungsreich auf dem Alphorn musizieren wollen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bestellung finden Sie hier.

Und hier noch die dritte Neuheit.

Samuel Kunz (Alphorn/Büchel) und Therese Bärtschi (Klavier) haben ebenfalls eine CD aufgenommen. Auch dieser Tonträger ist sehr abwechslungsreich und hervorragend gespielt.

Die Liste der dargebotenen Stücke können Sie sich hier ansehen.

Weitere Informationen, mit Hröproben und der Möglichkeit zu bestellen finden Sie hier

September 2022

02.09.2022

Seit etwa einem Jahr legen wir den Bestellungen jeweils zwei Einzahlungsscheine bei. Den seit Jahren bekannten, roten Einzahlungsschein und zusätzlich den neuen mit dem QR-Code. Ab dem 1. Oktober können Zahlungen nur noch mit diesem neuen Einzahlungsschein getätigt werden. Ab diesem Datum werden auch wir den „alten„ nicht mehr mitsenden.
Grosse Firmen können es sich leisten mit teuren Programmen für jeden einzelnen Einzahlungsschein einen eigenen QR-Code zu generieren, bei dem z.B. der Rechnungsbetrag und die Rechnungsnummer enthalten ist. Wir können dies nicht. Sie müssen also, wie bis anhin, den Betrag noch selbst einsetzen.
Wir bitten Sie auch die Rechnungsnummer anzugeben, denn oft werden Rechnungen nicht vom Besteller selbst bezahlt, sondern vom Konto einer anderen Person, so dass wir den Betrag oft nur mit grosser Mühe einer Bestellung zuordnen können. Bitte helfen sie uns die buchhalterische Arbeit zu erleichtern, indem Sie auch die Rechnungsnummer angeben.

August 2022

01.08.2022

Nun zählen die Wettspiele aller fünf Unterverbände des EJV schon zur Vergangenheit. Ich selbst war nur an einem Fest als Gast und Zuhörer vor Ort. Gerne gratuliere ich allen, welche sich für die Teilnahme am kommenden eidgenössischen Fest 2023 in Zug qualifiziert haben.
Wie seit langer Zeit haben wir uns bemüht die Klassierungslisten so schnell wie möglich zu veröffentlichen. Ausser am Fest in Zurzach, waren die Resultate bereits am Sonntag Nachmittag abrufbar.
Weshalb die Rangliste des Wettbewerbes in Nendaz (23./24. Juli) noch heute (mehr als eine Woche nach dem Anlass) nicht zugänglich sind ist mir ein Rätsel. Dass die Vermarkter der Alphornfestivals, die ihren Ort grossartig als „Hauptstadt des Alphorns„ bezeichnen, nicht in der Lage sind die Resultate zeitnahe zugänglich zu machen, wirft kein gutes Licht auf das OK. Es zeugt nicht gerade von Wertschätzung gegenüber denjenigen, die diesen Anlass erst ermöglichen. Nämlich den Wettbewerbsteilnehmern.
Da ich, wie erwähnt, nur in Zurzach vor Ort war, kenne ich die Wettspielplätze und Bedingungen der anderen Feste nicht. Geht man von den erreichten Resultaten aus, müssen die Bedingungen in Andermatt hervorragend gewesen sein. Denn die Resultate hängen ja immer auch davon ab wie die Bedingungen sind. Es gibt Vortragsplätze, welche das Alphornspiel schwierig machen, wo sich der Klang nicht entfalten kann. Wenn dann auch noch die klimatischen Bedingungen (Feuchtigkeit, Hitze, Luftdruck, Wind, Regen etc.) das Spielen zusätzlich erschweren, ist das Erreichen einer guten Klassierung schwieriger. Die Statistik [56 KB] zeigt, dass in Andermatt fast nur gute und sehr gute Vorträge dargeboten wurden (sehr wenige 3. und keine 4. Klasse).

Juli 2022

01.07.2022

Vor drei Tagen habe ich die neuste Ausgabe des Journals „Alpenrosen„ im Briefkasten vorgefunden. Auf den Seiten 6/7 ist ein doppelseitiges Bild mit einer Alphorngruppe zu sehen. Was mich daran stört: Die Noten vor den Köpfen!

Da wird oft und gerne von der so genannten Tradition geredet. Mann/Frau kleidet sich in Tracht (manchmal sogar mit dem Sponsorenlogo oder dem Formationsnamen auf den Kragen oder die Brust gestickt) und stellt sich hinter das Alphorn. Dieses idyllische Bild wird ergänzt durch ein Notenblatt vor dem Kopf und bei Gruppenauftritten oft auch mit einem Dirigenten.

Dies wäre vor nicht einmal 30 Jahren undenkbar gewesen! Gegen Noten ist nichts einzuwenden, sie sind etwas praktisches. Wer sie lesen (entziffern) kann, dem steht ein heute sehr grosses Repertoire zur Verfügung.

Die traditionelle Volksmusik wurde in der Regel nicht via Notenblatt weitergegeben, sondern durch Zuhören und Nachahmen. Dies war sicher viel mühsamer als eine Melodie ab Noten zu lernen. Bis noch vor 30 Jahren war es Ehrensache die Alphornmelodien auswendig zu blasen, nachdem man sie ab einem Notenblatt gelernt hatte. Diejenigen, welche heute das Alphorn spielen, sind nicht mehr imstande oder fähig eine nur drei Minuten lange Melodie ohne Notenhilfe darzubieten. Die ach so geplagten und unter Druck stehenden Menschen von heute, haben offensichtlich nicht die Zeit für so etwas Nebensächliches, obwohl sie nachweislich viel mehr arbeitsfreie Zeit haben als die vorangegangenen Generationen.

Können Sie sich einen Älpler vor mehr als 100 Jahren vorstellen, welcher sein Alphorn mit einem Notenblatt vor dem Kopf spielt? Ich habe jedenfalls noch nie ein solches Bild gesehen.

Wo bitte bleibt hier der Respekt vor der Tradition?

Juni 2022

02.06.2022

Nun füllt sich der Veranstaltungskalender wieder. Dies zeigt, dass das "normale" Leben nach der Pandemie langsam wieder einkehrt. Wir hoffen wohl alle, dass uns im kommenden Herbst nicht erneut grösseren Einschränkungen bevorstehen.

02.06.2022

Das beliebte Notenheft des verstorbenen Ostschweizer Alphornkomponisten Hans Gehriger, wird nun in einer Neuauflage wieder angeboten.
Nähere Informationen zum Inhalt und zum Preis des Heftes finden Sie hier.

Archiv

November 2021

01.11.2021

Zur Erinnerung, musikalische Werke, ob in Noten oder als klingende Dateien, sind urheberrechtlich geschützt. D.h. sie dürfen nicht kopiert werden, ausser man macht eine Kopie aus einem Heft das man erworben hat. Diese eine Kopie gilt dann als so genannte „Arbeitskopie„ für sich selbst. Auch diese darf nicht an andere verteilt werden.
Vermehrt werden nun sogar Dateien auf Webseiten gestellt, welche man herunterladen kann. Sind dies nicht eigene, selbst komponierte und aufgespielte (produzierte) Stücke, macht man sich damit strafbar.
Oft werden gebrauchte Alphörner zusammen mit einem ganzen Ordner angehäufter (illegaler) Kopien von Noten angeboten. Auch dies ist strafbar!

Wird man erwischt, kann dies sehr teuer zu stehen kommen!

Als Komponist und Hobby-Selbstverleger gebe ich Noten in professionell gedruckten Heften heraus. Das ist nich gratis! Im Verlagswesen gilt: Der Verkaufspreis muss sechs Mal höher angesetzt werden als die Druckkosten betragen. Das ist bei so kleinen Auflagen von Noten für Alphorn jedoch unmöglich, denn je kleiner die Auflage, umso höher sind die Kosten für das einzelne Exemplar. Zudem kann man nicht alle Hefte oder CD’s zum vollen Preis verkaufen. Etwa 40% der Notenhefte gehen an Musikalienhändler und diese erwarten einen namhaften Rabatt.
Richtigerweise müsste ich für ein Notenheft, welches ich für CHF 12.- anbiete also mehr als CHF 30.- verlangen. Dann könnte ich aber wohl noch weniger Heft verkaufen und die Noten würden noch mehr kopiert. Es dauerte mehr als 20 Jahre bis mein Hobby-Selbstverlag schwarze Zahlen schreiben konnte. Der seither bescheidene „Gewinn„ wird umgehend in die Herstellung eines neuen Notenheftes investiert. So ist es möglich, das Repertoire für Alphornblasende stetig zu erweitern.
Mit oben beschriebenem Verhalten macht man sich strafbar und verhindert gleichzeitig die Herausgabe von neuen Heften.
Und, ja, ich weiss, dass viel kopiert wird. Geiz ist eben geil. Aber, so wie viele glauben vielleicht einen grossen Lottogewinn zu machen, denken viele, dass ihre Straftat nicht bemerkt wird. Aber, wie wir alle wissen, macht hie und da jemand wirklich den erhofften Lottogewinn!

September 2020

1.09.2020

Alphornmusik, der Unterschied

Seit Jahren beklage ich mich darüber, dass das Alphorn nicht mehr in der zu ihm passenden Art gespielt wird. Siehe, resp. lies auch hier: (Der Dialekt des Alphorns)

Heute will ich am Beispiel einer ganz einfachen Melodie („Am Dorfrand„) diesen Unterschied hörbar machen. Sie hören zwei Beispiele A: Die Melodie als Solo (eine entsprechende Version als Trio habe ich leider nicht gefunden) und B: dieselbe Melodie im Trio.
Es geht hier jedoch nicht um die Besetzung sondern um die artgerechte Umsetzung der Noten. Beispiel A kann man sich sehr gut in einer Berglandschaft vorstellen. Unaufgeregt, fast andächtig (mit viel Agogik) geblasen. Beispiel B klingt eher nach einer Tanzveranstaltung, einer Gaudi. Es wirkt gehetzt, hart und stur nach Metronom geblasen. Ganz abgesehen davon, dass hier die Bläser meinen die Melodie „verbessern„ zu müssen (nicht die im Original vorgegebenen Noten spielen). Ihre Version entspricht jedoch in keiner Weise den Regeln des mehrstimmigen Spiels. Für mich klingt die Version B nach „holdrio„.

Warum spielen diese Leute das Alphorn? In solcher Art gespielte Musik passt doch viel besser zu Blasmusikkapellen. Ist es nur der Geltungsdrang: „Hört wie gut wir das Alphorn blasen können!„?
Eines ist jedoch sicher. Das Wettrennen haben die Interpreten der Version B gewonnen, denn sie brauchten nur 1'26'' im Gegensatz zum Solisten, der für dieselbe Melodie 2'18'' gebraucht hat.

A

B

August 2020

16.08.2020

Frances Jones, eine Alphornbläserin aus England, hat viele historische Abbildungen von Hirten- oder Alphornbläsern zusammengetragen, mit (wo bekannt) Datum, Ort sowie anderen zusätzlichen Informationen versehen. Für alle historisch interessierten Bläserinnen und Bläser sind dabei zwei wunderbare Webseitenarchive enstanden. Danke Frances!

Mit einem Klick auf die Bilder können Sie diese vergrössern.

Bilder
Postkarten

Februar 2018
PDF apropos... [85 KB]
September 2016

20.09.2016

Ruedi Bauriedl hat uns auf einen Film aufmerksam gemacht. Es sind Röntgenaufnahmen, resp. Magnetresonanztomographie-Aufnahmen (Mundhöhle und Lunge) einer Hornistin beim Spielen. Sehr interessant! Hier gehts zum Film. Haben Sie bitte etwas Geduld, die Einleitung dauert rund 35 Sekunden.

März 2012

10. März 2012

Heute strahlte Radio DRS 1 einen Beitrag über einen Alphornkurs in Sursee aus. Dabei wurde auch auf den entsprechenden, ergänzenden Beitrag auf der Webseite von Radio DRS hingewiesen. Hier gibt es auch einen interssanten (alten) Film über den Alphorn-Hersteller Adolf Oberli zu sehen!