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News

November 2019

01.11.2019

Die Blumen heisst ein Notenheft, welches Arkady Shilkloper beim Verlag TERM-MUSIC in Basel herausgegeben hat. Es enthält 7 Stücke, welche alle als Solo geblasen werden können. Ein Stück ist nur als Solo gesetzt. Die anderen sechs als Duo und eines davon als Trio. Bei drei Melodien gibt es jeweils eine blastechnisch leichtere und eine schwierigere Version. Arkady bezeichnet die Stücke als 'traditionell'. Es sind also keine „jazzigen„ Melodien! Sie sind aber nicht alle sehr leicht spielbar. Die meisten würde ich als „mittelschwierig„ einstufen. Interessierte können das Heft direkt beim Verlag bestellen: Terem-Music

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01.11.2019

WARUM?

Warum sind die Festberichte des Unterverbandsfestes 2019 im BKJV (Brienz) bis heute noch nicht im Internet abrufbar?

Dass die Berner langsam seien hat sich ja schon lange herumgesprochen. Die Nordwestschweizer waren jedoch auch nicht gerade die Schnellsten (Veröffentlicht am 31. Oktober). Da heisst es immer, es müsse heute in der Arbeitswelt viel schneller und effizienter gearbeitet werden und die freie Zeit sei Mangelware. Es wird auch gejammert, dass man fast 20 Berichte schreiben müsse. Zu meiner Zeit schrieben wir bis zu 30 Berichte und dies auch noch in Prosa und ohne Komputer! Wenn damals die Berichte erst im Spätherbst erschienen hiess es oft, dass in der Druckerei die Kapazität fehle und man deshalb eben warten müsse. Man musste ja die Berichte zuerst in der Druckerei setzen lassen, was heute nicht mehr der Fall ist. Heute werden die Berichte nicht mehr in Buchform herausgegeben. Die Ausrede, dass das Problem bei der Druckerei liege "verhäbt" also nicht mehr. Liegt es dann wohl am Verantwortlichen für die Webseite? An den Verantwortlichen im OK? An den zuständigen Jury-Obmännern? In welcher Sparte gibt es Jurymitglieder, die für das Verfassen einiger Berichte so lange brauchen? Mitglied einer Jury zu sein bedeutet nicht nur eine Ehre oder Auszeichnung sondern auch eine Verantwortung und eine Verpflichtung. Wo bleibt hier die oft zitierte Kameradschaft? Lässt man Kameraden so lange warten?

Oktober 2019

01.10.2019

Die Saison in der wir das Alphorn unter freiem Himmel blasen können neigt sich dem Ende entgegen. Wer über die kalte Jahreszeit einen geeigneten Platz an der Wärme hat, kann sich glücklich schätzen. Was in einer Mietwohnung sicher schwieriger ist als im eigenen Haus.
Vor noch nicht all zu langer Zeit haben die Bläser ihr Alphorn im Herbst „eingemottet„ und erst im Frühjahr das Instrument von Staub und Spinnweben befreit, um wieder mit dem Blasen zu beginnen. Heute macht dies wohl fast keiner mehr. Ich kenne Leute, welche sich sehr warm anziehen und auch über den Winter im Freien blasen. Dies bleibt mir – Gott-sei-Dank – erspart.
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Die auf den vergangenen Mai angesagte Studie eines Teams der HSLuzern, betreffend „Musikalische Beziehung zwischen Alphorn und Jodel – Fakt oder Ideologie?„ soll nun im Oktober erscheinen. So steht es wenigstens auf der Seite des Chornos Verlags. Ich bin äusserst gespannt zu welchen Schlüssen die Wissenschaftler gekommen sind!

September 2019

01.09.2019

Noch vor 30 Jahren hätte sich keine Alphornbläserin, kein Alphornbläser gewagt mit einem Notenblatt vor dem Kopf in der Öffentlichkeit zu spielen. Es war Ehrensache, dass man seine Melodien auswendig spielt.
Findet man heute in einer eine Zeitung oder eine Zeitschrift ein Bild von Alphornformationen oder Gruppen, hat meist jede/r ein Notenblatt vor dem Kopf. Wo bleibt die Ehre? Was hat zu diesem Wandel geführt?
Ist es die Gewohnheit von Blasmusikanten? Ist es das zu grosse Repertoire oder schlicht Bequemlichkeit? Das Zusammenspiel verlangt hohe Konzentration. Wer sich auf die Noten vor seinem Kopf konzentrieren muss, wird sich nie mit Haut und Haaren dem Gesamtklang hingeben können. Man ist zu sehr damit beschäftigt den richtigen Ton im richtige Moment zu spielen.
Im Gegensatz zu früher spielen heute viele in grossen Formationen. Man probt einmal in der Woche und vielleicht manchmal auch allein zu hause. Will man auswendig spielen, dauert es oft Wochen ja Monate, bis endlich auch die/der Letzte seine Stimme beherrscht. Das ist zugegebenermassen langweilig. Es ist doch viel interessanter an einem Probeabend zehn verschiedene Melodien zu spielen. Dies aber verunmöglicht es vielen all die Melodien im Kopf zu behalten. Was dann eben dazu führt, dass man auch bei Auftritten die Noten braucht.
Ich spiele (spielte) seit Jahren im Duo und im Trio und in einer Gruppe. Zu unseren „Glanzzeiten„ konnten wir über 30 Melodien auswendig vortragen! Heute haben wir (altershalber) unser Repertoire abgespeckt auf nur noch acht Melodien. Erarbeiten wir uns eine neue Melodie, wird eine „alte„ gestrichen. Dabei sind wir immer bestrebt die neue Melodie möglichst schnell auswendig zu lernen. Nur so können wir einander wirklich zuhören und reagieren, aufeinander eingehen wenn ein Mitspieler die Dynamik, das Tempo, die Phrasierung und Artikulation leicht ändert. Nur so wird der Klangkörper zu einer Einheit.
Wenn ich dagegen Formationen zuhöre, welche ihre Melodie mit dem Notenblatt vor dem Kopf vortragen, höre ich nie eine homogene Darbietung. Es klingt dann so, wie wenn wir eine neue Melodie erarbeiten. Nicht falsch aber eben auch nicht „aus einem Guss„.
Liebe Alphornblasenden: Es ist nicht nur – aber auch – eine Sache der Ehre, die Melodien auswendig zu spielen sondern auch eine Frage der musikalischen Qualität. Musik besteht nicht nur darin im richtigen Moment den richtigen Ton in der vorgegebenen Länge und Lautstärke zu treffen. Musizieren ist vor allem eine Sache des Gespürs. Auf die Mitspieler eingehen, sie unterstützen, sich auf den Gesamtklang einzustellen, aus der Formation eine in sich stimmige Einheit zu erschaffen. Nicht jedes Mitglied ist immer gleich aufgelegt. Das muss man spüren. Denn direkte Musik, d.h. nicht ab Tonträger, ist genau aus diesem Grund jedesmal leicht anders und damit eben lebendig. Als Zuhörer/in merkt man dies sehr gut.
Die besten Formationen sind nicht diejenigen, welche das grösste Repertoire haben! Die besten Formationen sind diejenigen, welche es schaffen einen einheitlichen aber lebendigen Klangkörper zu bilden. Ein gemeinsames Erlebnis zu „erzählen„.
Also: Weg mit den Noten vor dem Kopf!

August 2019

01.08.2019

So schnell verfliesst die Zeit! Die Wettspiele an den Jodlerfesten gehören schon wieder zur Vergangenheit. Im Nachhinein stellt sich die Frage, weshalb man vor Auftritt so nervös war. Einige konnten sich freuen, da sie ihre Aufregung im Griff hatten. Andere haben sich vielleicht geärgert, weil es nicht so gut gelaufen ist. Ja, der Auftritt vor einer Jury ist meist nervenaufreibender als der Auftritt an einer Geburtstagsparty. Diesen Druck macht man sich jedoch selbst.

Ich persönlich habe mich, wie im vergangenen Jahr darüber geärgert, dass an zwei Festen mit der Veröffentlichung der Klassierungslisten auf der Webseite wiederum lange zugewartet wurde.

- Horw (ZSJV) Sonntag ca. 13:45 Uhr :-)
- Brienz (BKJV) Sonntag ca. 18:00 Uhr :-(
- Winterthur (NOSJV) Montag mittag! :-((
- Mümliswil (NWSJV) Sonntag ca. 13:45 Uhr :-)

Um Euch einen möglichst guten und schnellen Service bieten zu können, haben wir jeweils ab ca. 12:00 Uhr alle 30 Minuten nachgesehen. (Deshalb steht oben jeweils ca.).

Komplett unverständlich für die Veröffentlichung der Klassierungsliste des Jodlerfestes Winterthur… erst am Montag.
Auf der Webseite stand: Wer von den Teilnehmern eine (gedruckte) Klassierungsliste haben möchte, soll diese bei der Anmeldung vorbestellen (Fr. 5.-). Wer dies nicht mache, bezahle am Fest Fr. 10.-!
Dafür habe ich Verständnis. So konnte man ungefähr abschätzen wieviele Listen verkauft werden können, womit das Entsorgungsvolumen klein gehalten werden konnte.
Es gibt immer wieder Teilnehmer, welche am Sonntag nicht mehr vor Ort sind, weil sie an diesem Tag vielleicht einer anderen Verpflichtung nachkommen oder gar arbeiten müssen. Es ist diesen (aktiven) Teilnehmer gegenüber – aus meiner Sicht – äusserst unfair, wenn man die Listen erst am Montag auf der Webseite abrufen kann. Ganz zu schweigen von Verwandten, Bekannten, Kollegen usw. die sich doch auch für die Resultate interessieren.

In der Regel erscheinen die Klassierungslisten während oder nach dem Festakt am Sonntag morgen. Bis nach dem Mittagessen sind wohl die meisten Klassierungslisten verkauft. Man kann also ohne grossen finanziellen Verlust die Ergebnisse um 14:00 Uhr auf der Webseite zugänglich machen. Auch wenn am Festumzug sicherlich noch einige Exemplare verkauft werden können.

Juli 2019

14.07.2019

Reinhold F. Reber hat sich auf die Spuren des Alphornbau-Pioniers Adolf Oberli gemacht. Vielen heutigen Alphornbläserinnen und -bläsern wird wohl der Name nicht viel sagen. Doch der Autor des Buches hat akribisch nachgeforscht und herausgefunden, dass Oberli den Alphornbau wesentlich geprägt hat. Das Buch erzählt in spannender Weise den Lebenslauf des Alphornmachers, der einige schwere Phasen überwinden musste und doch den Mut nie verloren hat. Oberlis hervorragende in reiner Handarbeit hergestellten Instrumente erfreuten sich grosser Beliebtheit. Obwohl Oberli in der letzten Phase seines Wirkens, in einem umgebauten Bienenhaus ohne Stromanschluss, gearbeitet und gelebt hat, zeugen seine Instrumente von einer sehr präzisen Arbeit. Die Anschaffung des Buches ist allen interessierten Alphornspielenden zu empfehlen!

Das Buch ist im Eigenverlag erschienen und kann zum Preis von CHF 20.- beim Autor bezogen werden:

Reinhold F. Reber
Boden 22
3757 Schwenden i. Diemtigtal
Tel: ++41 (0)79 394 81 29
Email: rfrchain(at)a1.net

Siehe auch: Pressemitteilung [123 KB] (21. Juli 2019)
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02.07.2019

Mit einer kleinen Verspätung verfasse ich heute meine monatlichen NEWS.
Die letzten drei Wochenenden standen in der schweizerischen Alphornwelt ganz im Zeichen der Wettspiele in den Unterverbänden des EJV. Wie immer haben wir uns bemüht die Klassierungslisten so schnell wie möglich zu veröffentlichen. Dazu werde ich mich nach dem letzten Fest vom kommenden Wochenende nochmals äussern.
Was mir schon seit Jahren aufgefallen ist, zeigt sich auch an den Resultaten der bisherigen Feste. In der Regel schneiden grössere Formationen besser ab als kleinere oder gar einzel Auftretende. Woran mag dies liegen?
Zudem überwiegen die mehrstimmigen Vorträge wieder, was ich sehr schade finde. Ein solistisch geblasenes Alphorn in der Natur beeindruckt mich mehr als irgend eine Formation. Ursprünglich war das Alphorn ja ein Soloinstrument. Eine oder zwei weitere Stimmen an älplerischen Festen beschränkten sich meist auf’s „gradhebe„ indem sie eine Art Bordun-Begleitung dazu spielten. Ist das Formations- und Gruppenspiel eine Folge davon, dass vermehrt Blasmusikanten zum Alphorn greifen?

Oktober 2018

17.10.2018

Nachdem nun auch die letzten Berichte zu den dargebotenen Vorträgen an den Unterverbandsfesten 2018 erschienen sind, können wir Ihnen die Liste der am meisten gespielten Komponisten anführen. Von diversen anderen Komponisten wurden 1 x 9, 4 x 7, 3 x 6 oder weniger Melodien vorgetragen. Eine umfassendere Darstellung aller Aufführungen ab 1981 finden Sie unter: Aufsätze > Eine Statistik der an Wettspielen aufgeführten Werke für Alphorn 1981-2018.

Komponist   Komponist  
Sommer Hans-Jürg 114 Schmid Lukas 24
Studer Hermann 53 Mühlematter Fritz 17
Oesch Robert 47 Sommer Max 17
Fenner Eugen 28 Bischof Beat 12
Baumann Peter 26 Scotton Robert 10
Kolly Gilbert 26 Wichser Bernhard 10
Februar 2018
PDF apropos... [85 KB]
Mai 2017

11.05.2017

Mit grosser Freude durften wir feststellen, dass im neusten Bulletin (2016) der CH-EM, Schweizerische Gesellschaft für Ethnomusikologie und der GVS/SMPS Gesellschaft für die Volksmusik in der Schweiz, eine Rezension von Andrea Kammermann und Yannick Wey über unseren Film (DVD) "Die Mundart des Alphorns" erschienen ist. Siehe Seiten 55-56: http://ch-em.ch

September 2016

20.09.2016

Ruedi Bauriedl hat uns auf einen Film aufmerksam gemacht. Es sind Röntgenaufnahmen, resp. Magnetresonanztomographie-Aufnahmen (Mundhöhle und Lunge) einer Hornistin beim Spielen. Sehr interessant! Hier gehts zum Film. Haben Sie bitte etwas Geduld, die Einleitung dauert rund 35 Sekunden.

Oktober 2012

28.10.2012

Haben Sie den "Volksmusik-Brunch", in dem H.-J. Sommer Gast war, verpasst? Kein Problem! Sie können die Sendung jederzeit im Internet anhören... DRS-Musikwelle

März 2012

10. März 2012

Heute strahlte Radio DRS 1 einen Beitrag über einen Alphornkurs in Sursee aus. Dabei wurde auch auf den entsprechenden, ergänzenden Beitrag auf der Webseite von Radio DRS hingewiesen. Hier gibt es auch einen interssanten (alten) Film über den Alphorn-Hersteller Adolf Oberli zu sehen!