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News

April 2020

08.04.2020

Es wird wohl langsam Zeit, dass sich einige Alphornbläser/innen die Frage stellen, ob sie dem richtigen Verband angehören. Es fehlt eigentlich nur noch, dass anstelle der Tracht eine Uniform getragen wird.
In der dritten Ausgabe (2020) der Zeitschrift „lebendig„ sind auf Seite 14 vier Bläser abgebildet welche ihren Vortrag ohne Notenblatt vor dem Kopf darbieten. Auf Seite 16 ist eine Alphorngruppe abgebildet, wo jede/r Mitspielende ein Notenblatt vor dem Kopf hat. Aber nicht nur das… Sie werden dirigiert vom einem Leiter mit einem Dirigierstock !!!
Liebe Bläserinnen und Bläser, wie ist es nur soweit gekommen? Wer eine Melodie nicht auswendig vortragen kann soll doch bitte nicht vor Publikum spielen. (Lesen Sie dazu auch meinen Kommentar in den NEWS vom September 2019. Siehe Reiter weiter unten.)
Ich kann sogar ein gewisses Verständnis dafür aufbringen, dass man eine Gruppe dirigiert, wenn sie zusammengewürfelt ist. Das kann sehr dezent gemacht werden und ein Dirigierstock ist dazu sicher nicht angebracht oder gar notwendig. Ist es die Profilierungssucht oder die pure Gewohnheit eines Blasmusikdirigenten?
Seit Jahren mache ich darauf aufmerksam, dass das Alphornspiel melodisch zunehmend unter dem Einfluss der Blasmusikanten steht. Nun zeigt sich dieser Trend sehr deutlich, denn jetzt werden auch noch die Gepflogenheiten aus dem Blasmusikwesen übernommen.
Wie lange wird es dauern, bis auch die Jodlerklubs ein Notenblatt vor dem Kopf haben und der Leiter einen Dirigierstock zückt?
Alphornmusik ist keine Blasmusik! Auch dann nicht, wenn das Instrument zur Familie der Blechblasinstrumente gezählt wird. Die Gepflogenheiten der Mitglieder des Jodlerverbandes unterscheiden sich auch merklich von denjenigen des Blasmusikverbandes. Wer dies nicht wahrhaben will soll den Verband wechseln und eine Sektion Alphorn innerhalb des Schweizerischen Blasmusikverbandes gründen.

01.04.2020

NEIN, ich werde nichts zur aktuellen Situation sagen. Es reden schon zu viele „wichtige„ Leute (Cervelat-Prominenz) und meinen, dass sie gute Ratschläge verbreiten müssen.

Ob das Eidg. Jodlerfest wohl durchgeführt werden kann? Niemand weiss es. Da wären dann wohl die Einzelbläser/innen und Kleinstformationen im Vorteil, denn grössere Formationen dürfen ja nicht mehr zusammen üben.

Neuigkeiten in der Alphornwelt sind mir keine zu Ohren gekommen, ausser, dass alle Veranstaltungen abgesagt sind.

Gestattet ist – soviel ich weiss – das Einzelspiel am Waldrand. Also nutzen wir die Gelegenheit.

In der Hoffnung, dass die Restriktionen nich all zu lange in Kraft bleiben und wir die Sache eingermassen glimpflich überstehen werden, wünsche ich allen das Beste.

März 2020

01.03.2020

Ja, dieses Virus… er ist höchst ansteckend. Viele kennen und haben es. Gott-sei-Dank ist es absolut gutmütig und es verbessert sogar unsere Lebensqualität. Denn, was ist beruhigender, als in der Natur zu stehen und gleichzeitig zu musizieren? Ich spreche vom Alphorn-Virus. Einmal angesteckt, wird man es kaum wieder los. Ich sehne mich danach, wieder im Freien spielen zu können. Zum Üben, bei garstigem und kaltem Wetter, geht’s ja noch wenn man drinnen spielen muss. Das Erlebnis ist jedoch ungleich grösser, wenn man sein Alphorn draussen spielen kann.

Wie Sie sicher bereits gesehen haben, konnte ich meinen neusten Band mit Alphornweisen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Besetzungen aus der Druckerei abholen. Ohne mich selbst rühmen zu wollen, denke ich doch, dass er einige musikalische Perlen enthält. Melodien, welche gut zum Alphorn passen. Zu meinem und Ihrem Leidwesen sind die Druckkosten leicht angestiegen. So dass ich etwas mehr für dieses Heft verlangen muss. Da die Nachfrage nach Noten für Alphorn merklich nachgelassen hat, musste ich auch die Auflage verringern, wodurch die Kosten für das einzelne Heft zusätzlich in die Höhe gestiegen sind. Im Gegensatz zu früheren Ausgaben der „Alphornweisen„, enthält der neue Band jedoch 4 - 5 Melodien mehr!

Nach längerer Zeit haben wir auch wieder einmal eine neue Melodie zum "herunterladen" (unter Download) auf unsere Webseite gestellt. Wir sind bestrebt hier möglichst leicht spielbare Melodien anzubieten. So ist auch diese Melodie "Auf dem Hügel" (Solo oder Duo) blastechnisch für (fast) alle gut zu bewältigen.

Ansonsten haben wir von keine Neuigkeiten rund um das Alphorn gehört. Wenn Sie etwas vernehmen, stossen Sie damit bei uns auf offene Ohren.

Februar 2020

01.02.2020

Nach meinem Eindruck ist es zur Zeit sehr ruhig in der Alphornwelt. Sie befindet sich so quasi in einer Art Winterschlaf.

Ich musste diesmal relativ lange warten, bis sich das Kässeli meines Hobby-Selbstverlages soweit geäufnet hat, dass ich an die Vorbereitung eines neuen Notenheftes denken durfte. Es befinden sich deshalb viele neue Melodien in meinem Archiv, welche noch nicht veröffentlicht sind. Die Auswahl für den vorgesehenen Band 15 der Serie „Alphornweisen„ war deshalb nicht leicht. Ein Alphornbläser-Kamerad aus der Westschweiz hat mir in verdankenswerter Weise dabei geholfen. Das hat, so nebenbei, den Vorteil, dass im neuen Heft nicht nur Melodien enthalten sein werden, welche vor allem mir gefallen.
Hinzu kommt, dass Sie darin Stücke in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, von leicht bis schwierig, finden werden. Alle 16 Melodien können solistisch geblasen werden. 15 davon auch im Duo, 14 im Trio und eine ist als Quartett gesetzt. 5 Melodien eignen sich auch für das Spiel in der Gruppe. Fazit: Fast alle werden in diesem Heft eine Melodie finden, die ihnen gefallen wird und der sie auch blastechnisch gewachsen sein werden.

Sobald das Heft erhältlich sein wird, machen wir einen entsprechenden Hinweis auf der Startseite unseres Webauftritts.
Achtung! Wir bitten um Verständnis, dass wir keine Vorausbestellungen entgegen nehmen. Das „Büro„ unseres „Weltverlages„ ist zu klein für so einen Aufwand. Schauen Sie einfach später wieder bei uns herein.

Januar 2020

Wichtiger Hinweis

In den verflossenen Jahren wurden uns nur sehr wenige Konzerte, Treffen oder Kurse gemeldet, so dass wir selbst jeweils das Internet mühsam durchforsten mussten. Dies werden wir künftig nicht mehr tun!
Die Konzerthinweise auf unserer Seite sind gratis. Einzige Bedingung: Der Anlass muss einen Bezug zum Alphorn haben, damit wir einen Hinweis machen! Wie Sie bei gelegentlichen Besuchen unserer Seite sicher schon selbst festgestellt haben, können wir täglich zwischen 200 – 300 Besucher/innen verzeichnen. Hier würde also ein Hinweis sicher auf Interessierte stossen.
Nutzen Sie deshalb die Gelegenheit. Aber bitte melden Sie uns Ihre Konzerte, Treffen oder Kurse nicht erst kurz vor dem Anlass sondern mindestens einen Monat vorher. Wir machen, wie bisher, nur kurze Hinweise: Ort, Lokalität, Zeit, Mitwirkende. Für umfassendere Informationen zu Ihrem Anlass senden Sie uns einen Flyer im PDF-Format oder einen Link zur entsprechenden Webseite. In unserem Kontaktformular – siehe ganz unten auf dieser Webseite – können Sie den Angaben auch eine Bild- oder PDF-Datei, unter „Dateianhang„, mitsenden.
Bisher wurde uns nur für 2020 ein einziges Konzert sowie einige Kurse und Treffen gemeldet.

Sie haben sicher auch schon bemerkt, dass wir ältere „NEWS„ jeweils löschen. „NEWS„ sind ja eben Neuigkeiten. Die Zeitung von heute lassen wir ja auch nicht ewig liegen. Ausgenommen von dieser „Entsorgung„ sind Beiträge oder Hinweise, die uns, auch wenn sie nicht mehr neu sind, interessant erscheinen.

Dezember 2019

01.12.2019

Nachdem alle Festberichte des Jahres 2019 abrufbar waren, konnte ich, die im Jahre 1981 begonnene Statistik, weiterführen. Unten sehen sie die Liste der meistgespielten Komponisten an den Wettspielen des Jahres 2019. Eine umfangreichere Statistik finden sie unter "Aufsätze" (ganz unten). Hier der direkte Link [336 KB] .

Komponist   Komponist  
Sommer Hans-Jürg 124 Wichser Bernhard 18
Studer Hermann 62 Wicky Anton 17
Oesch Robert 56 Mühlematter Fritz 15
Schmid Lukas 30 Baumann Peter 13
Kolly Gilbert 30 Kurth Fritz 12
Fenner Eugen 25 Gehriger Hans 10
Sommer Max 22 Körnil Robert 9
November 2019

19.11.2019

Heute ist das von mir bestellte Buch, die Studie eines Teams der HSLuzern, betreffend „Musikalische Beziehung zwischen Alphorn und Jodel – Fakt oder Ideologie?„ bei mir im Briefkasten gelandet. Das heisst man kann das Buch ab sofort bestellen. (CF 38.- + 8.- Porto)

01.11.2019

Die Blumen heisst ein Notenheft, welches Arkady Shilkloper beim Verlag TERM-MUSIC in Basel herausgegeben hat. Es enthält 7 Stücke, welche alle als Solo geblasen werden können. Ein Stück ist nur als Solo gesetzt. Die anderen sechs als Duo und eines davon als Trio. Bei drei Melodien gibt es jeweils eine blastechnisch leichtere und eine schwierigere Version. Arkady bezeichnet die Stücke als 'traditionell'. Es sind also keine „jazzigen„ Melodien! Sie sind aber nicht alle sehr leicht spielbar. Die meisten würde ich als „mittelschwierig„ einstufen. Interessierte können das Heft direkt beim Verlag bestellen: Terem-Music

September 2019

01.09.2019

Noch vor 30 Jahren hätte sich keine Alphornbläserin, kein Alphornbläser gewagt mit einem Notenblatt vor dem Kopf in der Öffentlichkeit zu spielen. Es war Ehrensache, dass man seine Melodien auswendig spielt.
Findet man heute in einer Zeitung oder einer Zeitschrift ein Bild von Alphornformationen oder Gruppen, hat meist jede/r ein Notenblatt vor dem Kopf. Wo bleibt die Ehre? Was hat zu diesem Wandel geführt?
Ist es die Gewohnheit von Blasmusikanten? Ist es das zu grosse Repertoire oder schlicht Bequemlichkeit? Das Zusammenspiel verlangt hohe Konzentration. Wer sich auf die Noten vor seinem Kopf konzentrieren muss, wird sich nie mit Haut und Haaren dem Gesamtklang hingeben können. Man ist zu sehr damit beschäftigt den richtigen Ton im richtige Moment zu spielen.
Im Gegensatz zu früher spielen heute viele in grossen Formationen. Man probt einmal in der Woche und vielleicht manchmal auch allein zu hause. Will man auswendig spielen, dauert es oft Wochen ja Monate, bis endlich auch die/der Letzte seine Stimme beherrscht. Das ist zugegebenermassen langweilig. Es ist doch viel interessanter an einem Probeabend zehn verschiedene Melodien zu spielen. Dies aber verunmöglicht es vielen all die Melodien im Kopf zu behalten. Was dann eben dazu führt, dass man auch bei Auftritten die Noten braucht.
Ich spiele (spielte) seit Jahren im Duo und im Trio und in einer Gruppe. Zu unseren „Glanzzeiten„ konnten wir über 30 Melodien auswendig vortragen! Heute haben wir (altershalber) unser Repertoire abgespeckt auf nur noch acht Melodien. Erarbeiten wir uns eine neue Melodie, wird eine „alte„ gestrichen. Dabei sind wir immer bestrebt die neue Melodie möglichst schnell auswendig zu lernen. Nur so können wir einander wirklich zuhören und reagieren, aufeinander eingehen wenn ein Mitspieler die Dynamik, das Tempo, die Phrasierung und Artikulation leicht ändert. Nur so wird der Klangkörper zu einer Einheit.
Wenn ich dagegen Formationen zuhöre, welche ihre Melodie mit dem Notenblatt vor dem Kopf vortragen, höre ich nie eine homogene Darbietung. Es klingt dann so, wie wenn wir eine neue Melodie erarbeiten. Nicht falsch aber eben auch nicht „aus einem Guss„.
Liebe Alphornblasenden: Es ist nicht nur – aber auch – eine Sache der Ehre, die Melodien auswendig zu spielen sondern auch eine Frage der musikalischen Qualität. Musik besteht nicht nur darin im richtigen Moment den richtigen Ton in der vorgegebenen Länge und Lautstärke zu treffen. Musizieren ist vor allem eine Sache des Gespürs. Auf die Mitspieler eingehen, sie unterstützen, sich auf den Gesamtklang einzustellen, aus der Formation eine in sich stimmige Einheit zu erschaffen. Nicht jedes Mitglied ist immer gleich aufgelegt. Das muss man spüren. Denn direkte Musik, d.h. nicht ab Tonträger, ist genau aus diesem Grund jedesmal leicht anders und damit eben lebendig. Als Zuhörer/in merkt man dies sehr gut.
Die besten Formationen sind nicht diejenigen, welche das grösste Repertoire haben! Die besten Formationen sind diejenigen, welche es schaffen einen einheitlichen aber lebendigen Klangkörper zu bilden. Ein gemeinsames Erlebnis zu „erzählen„.
Also: Weg mit den Noten vor dem Kopf!

Juli 2019

14.07.2019

Reinhold F. Reber hat sich auf die Spuren des Alphornbau-Pioniers Adolf Oberli gemacht. Vielen heutigen Alphornbläserinnen und -bläsern wird wohl der Name nicht viel sagen. Doch der Autor des Buches hat akribisch nachgeforscht und herausgefunden, dass Oberli den Alphornbau wesentlich geprägt hat. Das Buch erzählt in spannender Weise den Lebenslauf des Alphornmachers, der einige schwere Phasen überwinden musste und doch den Mut nie verloren hat. Oberlis hervorragende in reiner Handarbeit hergestellten Instrumente erfreuten sich grosser Beliebtheit. Obwohl Oberli in der letzten Phase seines Wirkens, in einem umgebauten Bienenhaus ohne Stromanschluss, gearbeitet und gelebt hat, zeugen seine Instrumente von einer sehr präzisen Arbeit. Die Anschaffung des Buches ist allen interessierten Alphornspielenden zu empfehlen!

Das Buch ist im Eigenverlag erschienen und kann zum Preis von CHF 20.- beim Autor bezogen werden:

Reinhold F. Reber
Boden 22
3757 Schwenden i. Diemtigtal
Tel: ++41 (0)79 394 81 29
Email: rfrchain(at)a1.net

Siehe auch: Pressemitteilung [123 KB] (21. Juli 2019)

Februar 2018
PDF apropos... [85 KB]
September 2016

20.09.2016

Ruedi Bauriedl hat uns auf einen Film aufmerksam gemacht. Es sind Röntgenaufnahmen, resp. Magnetresonanztomographie-Aufnahmen (Mundhöhle und Lunge) einer Hornistin beim Spielen. Sehr interessant! Hier gehts zum Film. Haben Sie bitte etwas Geduld, die Einleitung dauert rund 35 Sekunden.

Oktober 2012

28.10.2012

Haben Sie den "Volksmusik-Brunch", in dem H.-J. Sommer Gast war, verpasst? Kein Problem! Sie können die Sendung jederzeit im Internet anhören... DRS-Musikwelle

März 2012

10. März 2012

Heute strahlte Radio DRS 1 einen Beitrag über einen Alphornkurs in Sursee aus. Dabei wurde auch auf den entsprechenden, ergänzenden Beitrag auf der Webseite von Radio DRS hingewiesen. Hier gibt es auch einen interssanten (alten) Film über den Alphorn-Hersteller Adolf Oberli zu sehen!