News

Wir sind bestrebt, Ihnen auf dieser Seite stets die neusten Informationen zu liefern. Natürlich können wir nicht alles wissen. Wenn wir etwas vernehmen oder uns etwas zugetragen wird, sollen Sie es hier erfahren.

01.04.2018

Die Anmeldetermine zur Teilnahme an den Wettspielen innerhalb der Jodlerfeste sind abgelaufen. Nun wissen wohl die meisten, mit welchem Stück sie am Wettbewerb teilnehmen wollen. Wer seine Melodie noch nicht auswendig spielen kann, tut gut daran dies möglichst schnell zu ändern, denn ein Vortrag ohne Noten vor dem Kopf kann man besser gestalten (auch das muss man üben können)!
Bitte lasst euch Zeit beim Vorspiel. Nach jedem Teil darf (soll) eine merkbare Zäsur gemacht werden. Ruhig durchatmen und sich auf den kommenden Teil einstellen. Insbesondere dann, wenn der folgende Teil in einer anderen Taktart steht. Alphornmusik ist keine Marsch- oder Tanzmusik! Mann muss also nicht dazu marschieren oder tanzen können. Das metronomisch exakte Spiel bedeutet den Tod jeder Musik.
Zur Vorbereitung gehört unbedingt auch das Spiel im Freien. Nicht immer am gleichen lauschigen Örtchen. Blast nie gegen den Wind! Auch nicht quer dazu. Am besten klingt es, wenn man den Wind im Rücken hat. Auch das Spiel vor Zuhörern ist empfehlenswert. Das erhöht den Nervenkitzel.
Beim Vortrag am Fest sollte man die Jury ausblenden. Spielt für Euch selbst und die Zuhörerschaft. Die Jury ist nur zufällig vor Ort. Am besten schliesst man die Augen und hört sich selbst zu.
So wünsche ich denn allen eine optimale Vorbereitung, damit die Nerven nicht zusätzlich durch Unsicherheiten strapaziert werden.

01.03.2018

Vor zwei Monaten – siehe unten, „Januar 2018„ – durften wir Ihnen 3 neue Hefte, unter dem Titel „Das Alphorn im Gottesdienst„ von Hermann Studer vorstellen. Nur zwei Monate später ist bereits wieder ein neues Heft von Hermann Studer erhältlich! Es trägt den Titel „Äntlibuecher Choscht Nr. 2„. Mit einer Ausnahme sind in diesem Heft Melodien für Alphorn oder Büchel enthalten: Alphorn Solo, Duo, Trio, Quartett und Gruppen. Für Büchel sind Trios und Gruppenstücke gesetzt.
Die oben erwähnte Ausnahme betrifft die Noten zum Stück „Die Schlacht bei Marignano„, welches Hermann Studer im Auftrag für den Schweizertag an der Expo in Mailand (2015) – für 16 Alphörner, 6 Tambouren und zwei Harsthörner (evtl. Büchel) – komponiert hat.

Das Heft können beim Komponisten beziehen:
Hermann Studer, Schürli, CH-6182 Escholzmatt
Telefon: ++41 (0)41 486 16 46
Email: hermann.studer(at)bluewin.ch

01.03.2018

Immer wieder werde ich angefragt: „Warum stimmt denn mein C auf dem Alphorn nicht mit dem C auf der Orgel, dem Klavier, der Trompete überein?„ Oder „In welcher Tonart muss die Trompete blasen, wenn ich mit ihr zusammen spielen will?„

Offensichtlich ist dies für viele Bläserinnen und Bläser (auch wenn sie die Noten gut lesen können und jahrelang in einer Blasmusik mitgewirkt haben) verwirrend. Sogar „Profis„ bekunden öfters Mühe mit dieser Angelegenheit.

Für die meisten ist auch verwirrend, dass dieselbe Alphornlänge unterschiedlich bezeichnet wird. Der eine sagt: „Ich spiele auf einem Ges-Horn„ der andere sagt: „Ich spiele auf einem Fis-Horn„. Beim Alphorn hängt die Stimmung mit der Länge des Instruments zusammen. Beide Instrumente – ein Fis-Horn und ein Ges-Horn – sind genau gleich lang. Demnach klingen sie auch gleich.
Das hängt in der Fachsprache mit der so genannten Enharmonik zusammen. Im heute üblichen temperierten Tonsystem können dieselben Töne unterschiedlich benannt werden. Diese unterschiedliche Benennung hängt wiederum mit der Funktion der Tönne in der Harmonisierung zusammen.
Die Töne F und G liegen einen ganzen Tonschritt auseinander. Will man den Halbton zwischen F und G spielen, muss man das G um einen halben Tonschritt vertiefen, indem ein „b„ davor gesetzt wird. Dieses G mit einem „b„ davor heisst dann Ges. Man kann aber auch das F um einen halben Tonschritt erhöhen. Dann setzt man vor dieses F ein Kreuz (#). Dieses F mit dem Kreuz heisst dann Fis. Auf dem Klavier gibt es zwischen den beiden Tönen F und G jedoch nur eine schwarze Taste um den Halbtonschritt zwischen F und G spielen zu können. Je nach harmonischem Zusammenhang schreibt man dann ein Ges oder eben ein Fis. Für unser Ohr erklingen beide Töne in derselben Tonhöhe. Man kann also problemlos im Duo mit einem Ges-Horn und einem Fis-Horn zusammenspielen.

Um diese Gegebenheiten nicht ständig erklären zu müssen, habe ich versucht eine möglichst verständliche Erklärung abzugeben. Die ersten beiden Seiten dieser Erklärung befinden sich schon längere Zeit auf der Webseite. Da es jedoch noch immer zu Missverständnissen kommt, habe ich eine dritte Seite (eine Tabelle) angehängt. Diese Erklärung finden Sie - unter der Überschrift "Warum werden Alphornnoten in C notiert und was bedeutet dies?" - hier:

01.02.2018

Es ist – wie eigentlich immer am Anfang eines neuen Jahres – ruhig in der Alphornwelt. Zum ersten Mal seit Jahren wurden uns für den Monat Februar keine Konzertdaten mitgeteilt. Das überaus garstige Wetter animiert wohl nicht so sehr „alphornig„ aktiv zu sein. Wir gehen jedoch davon aus, dass sich viele Bläser/innen bereits jetzt auf die bevorstehenden Wettspiele, die im Juni beginnen werden, vorbereiten. Die frühzeitige Erarbeitung der Vortragsmelodie ist wohl die beste Voraussetzung für eine sichere Darbietung.

apropos...

01.01.2018

Wir hoffen, dass Sie gut gelaunt ins neue Jahr gestartet sind und wünschen Ihnen Gesundheit, Wohlergehen und Erfolg für’s 2018!

01.01.2018

Kurz vor Weihnachten hat Hermann Studer, Escholzmatt, drei neue Hefte herausgegeben. Alle tragen die Überschrift Das Alphorn im Gottesdienst.
In einem Heft (gelb) sind die Alphornstimmen verschiedener für den Gottesdienst geeigneter Melodien enthalten. Bunt gemischt für Alphorn Solo, Duo, Trio und Quartett. Im anderen Heft sind die dazugehörigen Orgelbegleitungen – in GES – notiert.
Das dritte Heft (orange) trägt den Untertitel Volks- und Chorgesang in Ges. In diesem Heft sind kirchliche Lieder arrangiert, welche gemeinsam mit Alphörnern gesungen werden können. Oft gibt es dazu auch eine Variante für Alphorn mit Orgel. Alles in allem ein Umfangreiches Werk von mehr als 150 Seiten Musik!

Die Hefte können beim Komponisten bezogen werden:
Hermann Studer, Schürli, CH-6182 Escholzmatt
Telefon: ++41 (0)41 486 16 46
Email: hermann.studer(at)bluewin.ch

01.11.2017

In den meisten Unterverbänden finden um diese Zeit die jährlichen Versammlungen der Alphornbläser/innen statt. Ich nehme seit nunmehr fast 40 Jahren an solchen Zusammenkünften teil. Zu meinem Bedauern sind diese Tagungen oft reich befrachtet mit vereinspolitischen Angelegenheiten. Es bleibt fast kein Raum für Diskussionen. Oft wird auch nur rudimentär über die Arbeit und die Vorhaben der Eidg. Fachkommission (FKA) informiert. Steht dann so ein Entscheid dieser Kommission an, fehlen die notwendigen Informationen um der Sache dienlich abstimmen zu können. Die Erfahrung zeigt, dass gerade die Neumitglieder bei solchen Abstimmungen überfordert sind. Man sagt JA zu vermeintlichen Verbesserungen wenn sie einem persönlich von Nutzen sind. Die Sache als ganzes interessiert die wenigsten.
Wer denkt schon an Statuten? Verpflichtungen denen man mit dem Beitritt zugestimmt hat? Jeder macht „sein Ding„ ohne Sicht auf das Ganze. Die Statuten des EJV sagen klar, dass wir „schweizerisches Brauchtum wie z.B. das Alphornblasen erhalten, pflegen und fördern„ wollen. Das Alphorn kann jeder nach seinem Gusto blasen. Dagegen ist gar nichts einzuwenden. Wenn er aber als Verbandsmitglied agiert (auftritt), hat er eben eine Verpflichtung. Dazu gehört nicht nur das Tragen einer Tracht sondern auch – und vor allem – die brauchtumsbezogene Musik, die er auf seinem Alphorn spielt (spielen sollte). Wie aber klingt brauchtumsbezogene schweizerische Musik? Darüber wird nicht geredet, geschweige denn informiert. Ich würde also von der FKA erwarten, dass sie Stellung bezieht und definiert was „verbandstaugliche„ Alphornmusik ist. Zugegeben, das ist nicht einfach. Viel einfacher, augenfälliger ist die Bekleidung (Tracht). Das kann jeder sehen. Kommt dazu, dass man ja nicht als Hinterwälder und Hemmschuh einer vermeintlichen Entwicklung da stehen möchte ohne zu bedenken, dass Entwicklungen manchmal in die falsche Richtung laufen.
Ich wünsche allen eine erspriessliche Jahresversammlung!

21.10.2017

Heute dürfen wir Ihnen wieder einmal Neuerscheinungen von Notenheften vorstellen.
Patrick Kissling hat über Jahre immer wieder Stücke komponiert und diese nun endlich in zwei Bänden herausgegeben. Die Hefte tragen den Titel "Ein Rucksack voller Aphornmelodien" (Band 1 und Band 2). Beide Hefte enthalten je 22 Melodien (Duo, Trio, Quartett). Viele davon können auch als Solo gespielt werden. Patrick hat sich sogar die Mühe gemacht alle Stücke aufzunehmen, so dass man sie vor dem Kauf der Hefte anhören und nach dem Erwerb immer wieder hineinhören kann!

Hier können Sie sich alle Melodien des Heftes "Ein Rucksack voller Alphornmelodien" / Band 1 (von Patrick Kissling) anhören.
Und hier können Sie das Heft per E- Mail an patrick.kissling@besonet.ch bestellen.

Format A5 mit Metallspiralbindung. Preis: CHF 25.-

Weitere Informationen unter: alphornmonumental.ch (Rubrik:CD und Noten)

Hier können Sie sich alle Melodien des Heftes "Ein Rucksack voller Alphornmelodien" / Band 2 (von Patrick Kissling) anhören.
Und hier können Sie das Heft - oder gleich beide - per E- Mail an patrick.kissling@besonet.ch bestellen.

Format A5 mit Metallspiralbindung. Preis: CHF 25.-

Weitere Informationen unter: alphornmonumental.ch (Rubrik:CD und Noten)

10.09.2017

Kurz vor seinem Ableben hat uns Tony Roos (1944-2017) gebeten seine Melodien in unserem Shop anzubieten, damit sie auch weiterhin bezogen werden können.
Alle seine 42 Melodien sind im PDF-Format auf einer CD erhältlich. 11 dieser Melodien sind zusätzlich mit einer Orgelbegleitung versehen.
Auf Wunsch von Tony Roos werden wir für jede verkaufte CD CHF 10.- an das Wohnheim Öpfuböimli in Huttwil überweisen.
Sie finden das Angebot hier: Tony Roos

03.09.2017

Nachdem die Berichte zu den dargebotenen Vorträgen am Eidgenössischen Jodlerfest in Brig 2017 erschienen sind, können wir ihnen nun auch die Liste der am meisten gespielten Komponisten anführen. Weitere fünf Komponisten waren mit 5 Melodien vertreten. Andere mit 4, 3, 2 oder einer Melodie.

Komponist   Komponist  
Sommer Hans-Jürg 77 Fenner Eugen 14
Studer Hermann 59 Mühlematter Fritz 13
Oesch Robert 25 Wichser Bernhard 12
Schmid Lukas 25 Gehriger Hans 10
Kolly Gilbert 22 Körnli Robert 7
Baumann Peter 16 Dayer Pascale 6
Sommer Max 16 Wipfli Franz 6

11.05.2017

Mit grosser Freude durften wir feststellen, dass im neusten Bulletin (2016) der CH-EM, Schweizerische Gesellschaft für Ethnomusikologie und der GVS/SMPS Gesellschaft für die Volksmusik in der Schweiz, eine Rezension von Andrea Kammermann und Yannick Wey über unseren Film (DVD) "Die Mundart des Alphorns" erschienen ist. Siehe Seiten 55-56: http://ch-em.ch

20.09.2016

Ruedi Bauriedl hat uns auf einen Film aufmerksam gemacht. Es sind Röntgenaufnahmen, resp. Magnetresonanztomographie-Aufnahmen (Mundhöhle und Lunge) einer Hornistin beim Spielen. Sehr interessant! Hier gehts zum Film. Haben Sie bitte etwas Geduld, die Einleitung dauert rund 35 Sekunden.

28.10.2012

Haben Sie den "Volksmusik-Brunch", in dem H.-J. Sommer Gast war, verpasst? Kein Problem! Sie können die Sendung jederzeit im Internet anhören... DRS-Musikwelle

10. März 2012

Heute strahlte Radio DRS 1 einen Beitrag über einen Alphornkurs in Sursee aus. Dabei wurde auch auf den entsprechenden, ergänzenden Beitrag auf der Webseite von Radio DRS hingewiesen. Hier gibt es auch einen interssanten (alten) Film über den Alphorn-Hersteller Adolf Oberli zu sehen!