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News

Juli 2021

01.07.2021

Ausser einigen weiteren Konzertdaten ist uns nichts zu Ohren gekommen. Wir gehen jedoch davon aus, dass nun wieder vermehrt Proben stattfinden können. Allerdings will das Wetter, um im Freien das Alphorn blasen zu können, nicht so richtig mitspielen. Aber irgendwann wird wohl auch bei uns der Sommer einziehen.

Juni 2021

01.06.2021

Es ist immer noch nicht viel los, obwohl wir alle wieder etwas grössere Freiheiten geniessen dürfen. Bei diesem schönen Wetter können nun auch die Gruppen wieder (im Freien) zusammenstehen. Wer weiss, wie's im Herbst aussieht!

01.06.2021

Etwas Neues haben wir trotzdem zu vermelden. Die CD zum Heft von Gaby Lätsch - siehe weiter unten "November 2020" - ist nun auch in F erhältlich!

Mai 2021

01.05.202

Die uns neu gemeldeten Konzert- und Kursdaten zeigen, dass wir uns ganz sachte der "Normalität" nähern. Es ist zu hoffen, dass es so weitergeht.

Unsere Software zum Erstellen und Betreiben der Webseite ist veraltet. Dies bedeutet, dass wir (nicht zum ersten Mal) „umsteigen„ müssen. Dabei kann es zu Unterbrüchen beim Abrufen der Webseite kommen oder die Seite für eine gewisse Zeit nicht abrufbar sein wird. Wir sind keine IT-Spezialisten und müssen uns deshalb äusserst mühsam wieder neu zurechtfinden und wenn es gar nicht mehr geht Hilfe holen. Wir bitten also um Geduld.

April 2021

18.04.2021

Nun ist es soweit! Das neue Heft, Alphornweisen Band 17, wurde von der Druckerei ausgeliefert. Das Heft enthält, wie alle übrigen Bände dieser Serie, eine bunte Mischung zwischen blastechnisch leichten und schwierigen Melodien. Die meisten Melodien sind so geschrieben, dass sie als Solo, im Duo oder im Trio gespielt werden können. Einige Stücke eignen sich (nach meiner Meinung) auch als Gruppenstücke.

01.04.2021

Seit Beginn der 1980er Jahre biete ich Hefte mit Noten für Alphorn an. Das erste Heft habe ich "Alphornweisen" (Band 1) genannt. Dieses Heft verkaufte sich gut, so dass ich bereits nach einigen Jahren eine zweite Auflage drucken lassen konnte. Wobei ich den ersten, dicken Band in zwei kleinere Hefte aufgeteilt habe (Band 1a und Band 1b). In den folgenden Jahren reihte sich Heft an Heft, denn der Gewinn fliesst jeweils umgehend in ein weiteres Heft.

Die "Alphorngemeinde" trägt also durch den Kauf der Hefte zur Vermehrung der Alphornliteratur bei. Für mich ist dies ein reines Hobby, denn bei diesen kleinen Auflagen kostet das einzelne Heft mehr als bei grossen Auflagen. Ich würde verhungern, wenn ich davon leben müsste. Will mich jedoch keineswegs beklagen. Ein Hobby wirft in der Regel keinen Gewinn ab, im Gegenteil, es kostet.

Als ich, zu Beginn der 1990-er Jahre, Eliane Burki unterrichtete schrieb ich für sie leichte Stücke (höchster Ton e'' ). Auch diese Melodien fasste ich in einem Heft ("Von Berg und Tal") zusammen und bot sie an. Es war ganz offensichtlich ein Bedürfnis, denn ich konnte viele dieser Hefte verkaufen. Um der Nachfrage nach leicht spielbaren Melodien nachzukommen füllte ich weitere Hefte mit leichten Stücken.

Mit den Jahren zeigte sich, dass vor allem diese Hefte mit leicht spielbaren Stücken gefragt sind. Die Serie der "Alphornweisen" führte ich trotzdem fort. Das Interesse an diesen Heften hat jedoch sehr abgenommen. Dies beschäftigt mich schon seit einiger Zeit. Leicht spielbare Stücke sind für Anfänger/innen gedacht. Haben Bläser/innen, welche diese Hefte gekauft haben, ihr Instrument in die Ecke gestellt? Haben sie keine blastechnischen Fortschritte gemacht und begnügen sich mit Anfängermelodien? Haben sie keinen Ehrgeiz?

Den wahren Grund, weshalb Hefte mit blastechnisch anspruchsvolleren Stücken nicht mehr gefragt sind, kenne ich nicht. Aber ich bedaure diese Tatsache.

In Festberichten kann man von Jahr zu Jahr lesen, dass die Alphornbläser/innen Fortschritte machen, dass die Qualität hörbar zunehme. Wie ist dies möglich, wenn sie vorwiegend Anfängermelodien blasen? Es ist mir ein Rätsel!

In der Zwischenzeit hat sich mein "Verlagskässeli" wieder soweit gefüllt, dass ich demnächst den bisher 16 Heften der „Alphornweisen„ einen weiteren Band hinzufügen kann. Wie in allen vorangegangenen Heften dieser Reihe werden Stücke in verschiedenen Schwierigkeitsgraden und verschiedenen Besetzungen (Solo - Gruppe) enthalten sein. Ich gebe also die Hoffnung nicht auf, dass die Bläserinnen und Bläser sich irgendwann auch wieder an etwas schwierigere Stücke wagen und sich nicht weiterhin damit zufrieden geben nur Anfängermelodien zu spielen.

Wohlverstanden, blastechnisch einfache Stücke sind rein musikalisch nicht weniger wertvoll als schwierigere Melodien (sie sind auch nicht einfacher zu komponieren) aber eine Alphornmelodie in der das Alphorn-Fa fehlt lässt den schönsten und charakteristischsten Ton des Alphorns vermissen.

Es ist aber nicht so, dass ich mich nicht freuen würde, wenn blastechnisch einfache Melodien aus meiner Feder erklingen. Wenn sie dann auch noch schön und gefühlvoll dargeboten werden, machen sie den Zuhörenden sicherlich mehr Freude, als eine "hingeknorzte" schwierigere Melodie.

Trotzdem finde ich es schade, wenn schwierigere Stücke aus lauter Selbstzufriedenheit oder gar Bequemlichkeit nur in Noten vorhanden sind und nie zum klingen gebracht werden.

Also liebe Bläserinnen und Bläser, wagt etwas! Gebt Euch nicht zufrieden mit nur leicht spielbaren Melodien! Nur so bringt Ihr euer Spiel auf ein höheres Niveau. Geht auf Entdeckungsreise, es gibt viele wunderbare Melodien die dem Alphorn quasi auf den Leib geschrieben sind aber man muss sich eben schon anstrengen um schwierigere Melodien (z.B. den "Fryburger Kühreihen"), die sich halt oft in den höheren Lagen bewegen, meistern zu können.

Februar 2021

26.02.2021

Aphorngruppe Bodensee Goldach SG
Wir suchen einen Dirigenten oder eine Dirigentin, der/die mit Herzblut und Freude die Gruppe von 15 Spielern leiten würde. Qualität nicht Quantität der zu übenden Stücke sollte im Vordergrund stehen. Wir proben jeden zweiten Mittwoch in der Rosenackerturnhalle Goldach, wenn es das Wetter zulässt im Freien. Total wären es ca. 20 Proben im Jahr. Zu weiteren Fragen über Gehalt etc. gibt der Präsident gerne Auskunft. Tel: 079 646 44 82 oder georg.faeh1(at)bluewin.ch

02.02.2021

Heute konnten wir das letzte noch an Lager befindliche Lehrwerk "Crescendo 1998" von Jozsef Molnar verkaufen. Möglicherweise hat Jozsef Molnar noch einige Exemplare im Angebot. Wenn Sie das Heft also unbedingt haben möchten, wenden Sie sich bitte direkt an ihn: Route de Pallueryres 18, CH-1867 Ollon, 079 - 769 65 76 oder jozsef.molnar(at)bluewin.ch

02.02.2021

Ich habe gestern dazu geraten auf Entdeckungsreise zu gehen (siehe Absatz unten). Nun hat mir Florian Burgener berichtet, dass er einen Sammelband mit Alphorn- und Büchelmelodien unter dem Titel "Klänge aus dem Oberwallis" neu herausgegeben hat. Sie finden dieses Notenheft hier.

Januar 2021

04.01.2021

Heute hat uns die traurige Nachricht erreicht, dass der Allgäuer Toni Hassler am 15. Dezember, am Abend vor seinem 85. Geburtstag, gestorben ist.
Toni Hassler hat über viele Jahre das Alphornspiel im Allgäu gefördert und wurde dafür mit vielen Auszeichnungen geehrt. Ich durfte einige Male an Festlichkeiten oder Weiterbildungskursen, zu denen mich Toni eigeladen hat, teilnehmen und mitwirken. Toni Hassler ist aufgrund seines Wirkens auch vielen Schweizer Alphornbläserinnen und -bläsern bekannt.

01.01.2021

Und wieder dürfen wir Ihnen ein neues Notenheft vorstellen. Hansruedi Strahm hat weiterhin die Zeit der Einschränkungen genutzt um zu komponieren. Nach dem er im vergangenen August - siehe unter dem Reiter August - schon ein Heft unter dem Titel "Viva l'Engiadina" herausgegeben hat, folgt nun das zweite in dieser Reihe. Diesmal unter dem Titel "I de Bärge".
Dieses neue Heft enthält 10 Trios und 5 Quartette, wobei die Melodien oft auch als Duo oder Solo geblasen werden können.
Sie können das Heft direkt bei Hansruedi Strahm bestellen: Alphorn-Engadin

November 2020

1.11.2020

Und wieder dürfen wir Ihnen ein neues Heft vorstellen! Schon vor Jahren stellte Jozsef Molnar fest, dass viele Alphornbläser/innen Mühe mit der rhythmischen Umsetzung der Noten bekunden. Genau dasselbe hat auch Gaby Laetsch festgestellt und die Zeit - in der die Auftritte stark zurück gegangen sind - genutzt, um ein entsprechendes Lehrwerk zu schaffen. Sie schreibt dazu: "Eine erzählerische Interpretation lässt die Spielenden wie auch die Zuhörenden vergessen, dass auf dem Alphorn lediglich ein paar wenige Noten möglich sind. Mit diesen humorvollen rhythmischen und melodischen Einzeilern geschieht das Lernen von Rhythmus, Artikulation, Phrasierung und Takt bezogenen Betonungen auf freudvolle und lusterweckende Art."
Das Lehrwerk hilft Anfängern sowie bereits Fortgeschrittenen (aber noch etwas unsicheren) Bläserinnen und Bläsern rhythmisch sattelfester zu werden. Damit das Ganze noch besser verständlich wird, liegt dem Heft eine CD bei, auf welcher zuerst die gesprochene Zeile und dann die erste Melodiezeile der Übungen zu hören sind. Dies alles für nur CHF 29.90! Das Heft kann direkt bei Gaby Laetsch bezogen werden.

Archiv

September 2020

1.09.2020

Alphornmusik, der Unterschied

Seit Jahren beklage ich mich darüber, dass das Alphorn nicht mehr in der zu ihm passenden Art gespielt wird. Siehe, resp. lies auch hier: (Der Dialekt des Alphorns)

Heute will ich am Beispiel einer ganz einfachen Melodie („Am Dorfrand„) diesen Unterschied hörbar machen. Sie hören zwei Beispiele A: Die Melodie als Solo (eine entsprechende Version als Trio habe ich leider nicht gefunden) und B: dieselbe Melodie im Trio.
Es geht hier jedoch nicht um die Besetzung sondern um die artgerechte Umsetzung der Noten. Beispiel A kann man sich sehr gut in einer Berglandschaft vorstellen. Unaufgeregt, fast andächtig (mit viel Agogik) geblasen. Beispiel B klingt eher nach einer Tanzveranstaltung, einer Gaudi. Es wirkt gehetzt, hart und stur nach Metronom geblasen. Ganz abgesehen davon, dass hier die Bläser meinen die Melodie „verbessern„ zu müssen (nicht die im Original vorgegebenen Noten spielen). Ihre Version entspricht jedoch in keiner Weise den Regeln des mehrstimmigen Spiels. Für mich klingt die Version B nach „holdrio„.

Warum spielen diese Leute das Alphorn? In solcher Art gespielte Musik passt doch viel besser zu Blasmusikkapellen. Ist es nur der Geltungsdrang: „Hört wie gut wir das Alphorn blasen können!„?
Eines ist jedoch sicher. Das Wettrennen haben die Interpreten der Version B gewonnen, denn sie brauchten nur 1'26'' im Gegensatz zum Solisten, der für dieselbe Melodie 2'18'' gebraucht hat.

A

B

August 2020

16.08.2020

Frances Jones, eine Alphornbläserin aus England, hat viele historische Abbildungen von Hirten- oder Alphornbläsern zusammengetragen, mit (wo bekannt) Datum, Ort sowie anderen zusätzlichen Informationen versehen. Für alle historisch interessierten Bläserinnen und Bläser sind dabei zwei wunderbare Webseitenarchive enstanden. Danke Frances!

Mit einem Klick auf die Bilder können Sie diese vergrössern.

Bilder
Postkarten

Februar 2018
PDF apropos... [85 KB]
September 2016

20.09.2016

Ruedi Bauriedl hat uns auf einen Film aufmerksam gemacht. Es sind Röntgenaufnahmen, resp. Magnetresonanztomographie-Aufnahmen (Mundhöhle und Lunge) einer Hornistin beim Spielen. Sehr interessant! Hier gehts zum Film. Haben Sie bitte etwas Geduld, die Einleitung dauert rund 35 Sekunden.

Oktober 2012

28.10.2012

Haben Sie den "Volksmusik-Brunch", in dem H.-J. Sommer Gast war, verpasst? Kein Problem! Sie können die Sendung jederzeit im Internet anhören... DRS-Musikwelle

März 2012

10. März 2012

Heute strahlte Radio DRS 1 einen Beitrag über einen Alphornkurs in Sursee aus. Dabei wurde auch auf den entsprechenden, ergänzenden Beitrag auf der Webseite von Radio DRS hingewiesen. Hier gibt es auch einen interssanten (alten) Film über den Alphorn-Hersteller Adolf Oberli zu sehen!