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News

Februar 2023

01.02.2023

In nächster Zeit müssen wir einige Notenhefte nachdrucken lassen. Da die Preise überall gestiegen sind, kommen auch wir nicht darum herum die Preise nach und nach anzupassen. Die Druckkosten sind seit den ersten Heften um rund 40%! gestiegen. Es gibt bei uns nach wie vor Hefte, welche in den 1980er Jahren gedruckt wurden. Da wo wir solche Hefte noch am Lager haben bleiben die Preise wie vor 40 Jahren. Bei neueren Heften mussten wir jedoch die Preise anheben. Z.B. bei den „Alphornweisen„ von 12.- auf 14.- CHF. Dabei kommt es immer auf die Druckkosten an. Der neuste Teuerungsschub hat nun zusätzlich die Preise für die Herstellung in die Höhe getrieben. Wir bitten um Verständnis und werden Sie darauf hinweisen, wenn wir Notenhefte nachdrucken lassen müssen.

Januar 2023

01.01.2023

Wer hat Angst vor dem bösen Wolf?

Bis im Dezember habe ich vergeblich nach den Festberichten der diesjährigen Jodlerfeste gesucht. Dann startete ich eine Umfrage in verschiedenen Unterverbänden, wieso man so lange auf diese Berichte warten müsse. Eine Antwort lautete: Der Grund dafür sei der Persönlichkeitsschutz !? Hat sich jemand beschwert oder gar mit einer Klage gedroht?

Da hat man also offensichtlich vorher über 100 Jahre lang Personen diskreditiert und nun besinnt man sich eines besseren. Ich persönlich habe nie jemanden, wegen eines Festberichts als Versager angesehen oder das Gefühl gehabt, dass man mit dem Bericht seine Persönlichkeit verletzt.

Für mich sind diese Berichte ein Zeitdokument. Man erfährt wie die Jury über das Dargebotene geurteilt hat und weshalb der Vortrag in einer bestimmten Klasse eingereiht wurde. Die Berichte sind auch lehrreich: Worauf wird geachtet? Wie kam meine Darbietung bei der Jury an? Aber auch, welche Melodien (Lieder) wurden vorgetragen? Für Unterrichtende sind diese Berichte wie ein Leitfaden.

Echter Persönlichkeitsschutz würde bedeuten, dass auch die Klassierungslisten nicht öffentlich gemacht werden dürften! Aber wozu dann überhaupt eine Beurteilung und Klassierung?

In letzter Konsequenz dürften demzufolge auch keine Resultate an olympischen Spielen und anderen Wettkämpfen veröffentlicht werden.

Weil die Berichte seit einigen Jahren von den Schreibenden unterzeichnet werden müssen löst in mir die Vermutung aus, dass wohl einige Jurymitglieder sich selbst schützen wollen. Wer hat also Angst vor dem bösen Wolf?

Genauso wie die Teilnehmer mit der Anmeldung das Urteil der Jury akzeptieren müssen, müssen sie auch akzeptieren, dass die Klassierungsliste und die Berichte öffentlich gemacht werden. Es wird niemand gezwungen an diesen Wettspielen teilzunehmen. Wer also befürchtet, dass seine Persönlichkeit verletzt wird, meldet sich nicht an. Wer sich als Jurymitglied wählen lässt kennt seine Aufgabe. Wenn die Person sich dieser Aufgabe nicht gewachsen fühlt, kann sie die Wahl ablehnen.

Da hat man offensichtlich gehörig über das Ziel hinausgeschossen!

Dezember 2022

01.12.2022

Und schon wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Im kommenden Jahr steht für viele Alphornbläserinnen und -bläser das Eidg. Jodlerfest in Zug wohl im Mittelpunkt. Da das letzte Fest pandemiebedingt nicht durchgeführt werden konnte, mussten alle sechs Jahre lang auf dieses Grossereignis warten. Es wird also langsam Zeit, sich für den Auftritt vorzubereiten.
Nur wer seinen Vortrag „im Schlaf„ spielen kann, hat sich die nötige Sicherheit angeeignet. Am aller wichtigsten in der Vorbereitung ist jedoch, dass man sich selbst gut zuhört. Spiele ich so, wie ich dies hören möchte? Wer technische Probleme hat, kann sich nicht voll auf die Gestaltung konzentriern. Die Gedanken fokussieren sich dann auf ein möglichst sauberes Spiel. Dadurch wird die Gestaltung vernachlässigt, weil man sich nicht auch noch auf das Treffen der Töne, den Rhythmus, die Dynamik, die Artikulation und die Phrasierung konzentrieren kann. Hier hilft oft ein Aufnahmegerät, wenn möglich eines, das die Lautstärke nicht automatisch regelt. Man kann sich dann selbst zuhören ohne sich auf technische Details achten zu müssen. Gute Fortschritte erzielt man auch dadurch, indem man einzelne Phrasen oft wiederholt und nicht immer das ganze Stück spielt und, natürlich muss die Kondition vorhanden sein, um am Ende des Vortrages nicht „saure„ Lippen zu haben. Wer seine Melodie "im Schlaf" spielen kann wird zudem nicht so nervös, weil er weiss, dass er's kann.

November 2022

01.11.2022

Je nachdem wie engagiert man in der "Alphornerei" ist, hätte man sicher einiges Neues zu berichten. Da ich jedoch innerhalb des Verbandes kein Amt mehr ausübe, bin ich auf Informationen der Aktiven angewiesen. So konnte ich im vergangenen Monat einige Neuheiten vorstellen. Seither habe ich jedoch keine weiteren Informationen erhalten. So bleibt mir nur, Euch allen weiterhin viel Freude mit dem Alphorn zu wünschen.

Oktober 2022

09.10.2022

Wie Sie vielleicht schon auf der Startseite gesehen haben, können auch wir Ihnen ab sofort ein neues Heft aus der Serie "Alphornweisen" anbieten. Wie üblich in dieser Serie, sind darin Stücke in unterschiedlichen blastechnischen Schwierigkeitsgraden enthalten; von einfachen (höchster Ton e") bis schwierigen Melodien. Alle Stücke können als Solo geblasen werden. Ausser einer einzigen Melodie sind sie auch im Duo oder Trio spielbar. Ein Stück ist zudem als Quartett gesetzt. Mit anderen Worten: Jede/r kann in der Serie "Alphornweisen" etwas finden das ihm/ihr entspricht. Alphornweisen Band 18

01.10.2022

Heute dürfen wir Ihnen gleich drei Neuerscheinungen vorstelle!

Die Alphorngruppe Saanenland hat eine abwechslungsreiche Doppel-CD, in sehr guter Tonqualität aufgenommen.

Beschreibung und Bezugsquelle: Siehe Flyer (auf das Bild rechts klicken).

Gaby Lätsch hat, nach langer Vorbereitung, Ihr neues Heft HAPPY ALPHORN herausgegeben.

Kurze, leichte Soli und Duette
Möglichst frühes Musizieren im Freien, auch mit wenigen Tönen.
72 Charakterstücke für alle, welche gerne "erzählerisch" und abwechslungsreich auf dem Alphorn musizieren wollen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bestellung finden Sie hier.

Und hier noch die dritte Neuheit.

Samuel Kunz (Alphorn/Büchel) und Therese Bärtschi (Klavier) haben ebenfalls eine CD aufgenommen. Auch dieser Tonträger ist sehr abwechslungsreich und hervorragend gespielt.

Die Liste der dargebotenen Stücke können Sie sich hier ansehen.

Weitere Informationen, mit Hröproben und der Möglichkeit zu bestellen finden Sie hier

Archiv

November 2021

01.11.2021

Zur Erinnerung, musikalische Werke, ob in Noten oder als klingende Dateien, sind urheberrechtlich geschützt. D.h. sie dürfen nicht kopiert werden, ausser man macht eine Kopie aus einem Heft das man erworben hat. Diese eine Kopie gilt dann als so genannte „Arbeitskopie„ für sich selbst. Auch diese darf nicht an andere verteilt werden.
Vermehrt werden nun sogar Dateien auf Webseiten gestellt, welche man herunterladen kann. Sind dies nicht eigene, selbst komponierte und aufgespielte (produzierte) Stücke, macht man sich damit strafbar.
Oft werden gebrauchte Alphörner zusammen mit einem ganzen Ordner angehäufter (illegaler) Kopien von Noten angeboten. Auch dies ist strafbar!

Wird man erwischt, kann dies sehr teuer zu stehen kommen!

Als Komponist und Hobby-Selbstverleger gebe ich Noten in professionell gedruckten Heften heraus. Das ist nich gratis! Im Verlagswesen gilt: Der Verkaufspreis muss sechs Mal höher angesetzt werden als die Druckkosten betragen. Das ist bei so kleinen Auflagen von Noten für Alphorn jedoch unmöglich, denn je kleiner die Auflage, umso höher sind die Kosten für das einzelne Exemplar. Zudem kann man nicht alle Hefte oder CD’s zum vollen Preis verkaufen. Etwa 40% der Notenhefte gehen an Musikalienhändler und diese erwarten einen namhaften Rabatt.
Richtigerweise müsste ich für ein Notenheft, welches ich für CHF 12.- anbiete also mehr als CHF 30.- verlangen. Dann könnte ich aber wohl noch weniger Heft verkaufen und die Noten würden noch mehr kopiert. Es dauerte mehr als 20 Jahre bis mein Hobby-Selbstverlag schwarze Zahlen schreiben konnte. Der seither bescheidene „Gewinn„ wird umgehend in die Herstellung eines neuen Notenheftes investiert. So ist es möglich, das Repertoire für Alphornblasende stetig zu erweitern.
Mit oben beschriebenem Verhalten macht man sich strafbar und verhindert gleichzeitig die Herausgabe von neuen Heften.
Und, ja, ich weiss, dass viel kopiert wird. Geiz ist eben geil. Aber, so wie viele glauben vielleicht einen grossen Lottogewinn zu machen, denken viele, dass ihre Straftat nicht bemerkt wird. Aber, wie wir alle wissen, macht hie und da jemand wirklich den erhofften Lottogewinn!

September 2020

1.09.2020

Alphornmusik, der Unterschied

Seit Jahren beklage ich mich darüber, dass das Alphorn nicht mehr in der zu ihm passenden Art gespielt wird. Siehe, resp. lies auch hier: (Der Dialekt des Alphorns)

Heute will ich am Beispiel einer ganz einfachen Melodie („Am Dorfrand„) diesen Unterschied hörbar machen. Sie hören zwei Beispiele A: Die Melodie als Solo (eine entsprechende Version als Trio habe ich leider nicht gefunden) und B: dieselbe Melodie im Trio.
Es geht hier jedoch nicht um die Besetzung sondern um die artgerechte Umsetzung der Noten. Beispiel A kann man sich sehr gut in einer Berglandschaft vorstellen. Unaufgeregt, fast andächtig (mit viel Agogik) geblasen. Beispiel B klingt eher nach einer Tanzveranstaltung, einer Gaudi. Es wirkt gehetzt, hart und stur nach Metronom geblasen. Ganz abgesehen davon, dass hier die Bläser meinen die Melodie „verbessern„ zu müssen (nicht die im Original vorgegebenen Noten spielen). Ihre Version entspricht jedoch in keiner Weise den Regeln des mehrstimmigen Spiels. Für mich klingt die Version B nach „holdrio„.

Warum spielen diese Leute das Alphorn? In solcher Art gespielte Musik passt doch viel besser zu Blasmusikkapellen. Ist es nur der Geltungsdrang: „Hört wie gut wir das Alphorn blasen können!„?
Eines ist jedoch sicher. Das Wettrennen haben die Interpreten der Version B gewonnen, denn sie brauchten nur 1'26'' im Gegensatz zum Solisten, der für dieselbe Melodie 2'18'' gebraucht hat.

A

B

August 2020

16.08.2020

Frances Jones, eine Alphornbläserin aus England, hat viele historische Abbildungen von Hirten- oder Alphornbläsern zusammengetragen, mit (wo bekannt) Datum, Ort sowie anderen zusätzlichen Informationen versehen. Für alle historisch interessierten Bläserinnen und Bläser sind dabei zwei wunderbare Webseitenarchive enstanden. Danke Frances!

Mit einem Klick auf die Bilder können Sie diese vergrössern.

Bilder
Postkarten

Februar 2018
PDF apropos... [85 KB]
September 2016

20.09.2016

Ruedi Bauriedl hat uns auf einen Film aufmerksam gemacht. Es sind Röntgenaufnahmen, resp. Magnetresonanztomographie-Aufnahmen (Mundhöhle und Lunge) einer Hornistin beim Spielen. Sehr interessant! Hier gehts zum Film. Haben Sie bitte etwas Geduld, die Einleitung dauert rund 35 Sekunden.

März 2012

10. März 2012

Heute strahlte Radio DRS 1 einen Beitrag über einen Alphornkurs in Sursee aus. Dabei wurde auch auf den entsprechenden, ergänzenden Beitrag auf der Webseite von Radio DRS hingewiesen. Hier gibt es auch einen interssanten (alten) Film über den Alphorn-Hersteller Adolf Oberli zu sehen!