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News

April 2019

01.04.2019

Der ZV (Zentralvorstand des Eidgenössischen Jodlerverbandes) hat die Leitsätze für das Alphorn- und Büchelblasen, an seiner Sitzung vom 8. März 2019, einstimmig angenommen!
Noch immer geben die Leitsätze für das Alphornspiel Anlass zu Diskussionen. Das ist auch gut so. Denn das Wichtigste ist ja, dass sie einen Prozess auslösen.
Dabei gibt es aber offensichtlich auch immer noch Fragen: Was ist unter „Jodelartiges Musizieren auf dem Instrument (Alphorn)„ gemeint? Was muss ich unter dem Begriff „Bewegungsmusik„ verstehen? Darf ich nun keine Melodie im 4/4-Takt mehr blasen? usw.
Um zur Klärung – unter anderem dieser Fragen – beizutragen, habe ich nun einen Aufsatz geschrieben. Es ist jedoch meine persönliche – d.h. „nicht offizielle„ – Sicht der Dinge! Andere Mitglieder der Kommission mögen mehr oder weniger abweichende Ansichten haben. Dies wird zu weiteren Diskussionen führen. Dafür bin ich absolut offen. Ich masse mir nicht an zu behaupten, dass nur meine Meinung richtig sei.
Leitsätze dürfen nicht zu lang sein, müssen aber auch Klarheit schaffen, so dass sie nicht von jedermann nach dem eigenen Gutdünken ausgelegt werden können. Sie sollen Spielraum für Kreativität lassen aber auch Leitplanken setzen, innerhalb derer man kreativ sein kann.
Wie bereits in meinen „NEWS„ vom Februar dieses Jahres erwähnt, sind wir nun alle gefordert und es liegt noch ein langer Weg vor uns, denn wir sind schon seit Jahren in die falsche Richtung unterwegs.
Meinen Aufsatz unter dem Titel „Jodelartiges Musizieren auf dem Instrument (Alphorn)„ findest Du hier: Aufsätze

Märrz 2019

01.03.2019

Es war – wie in jedem Jahr im Februar – ziemlich ruhig in der „Alphornwelt„. Ausser den Delegiertenversammlungen in den Unterverbänden war offensichtlich nicht viel los. Die letzte solche Versammlung – diejenige des Dachverbandes, des EJV – findet am 9. März statt. Die meisten Bläserinnen und Bläser, welche sich zur Teilnahme an einem der Wettspiele innerhalb der Jodlerfeste angemeldet haben oder im letzten Moment noch anmelden werden, stecken wahrscheinlich bereits in den Vorbereitungen. Denn ein wirklich guter Vortrag will von langer Hand vorbereitet sein. Je länger eine Melodie gespielt wird umso reifer wird sie. Ein fulminanter Endspurt ist meist oft schädlich, denn zu intensives Üben vor dem „Ernstfall„ kann dazu führen, dass die Lippen und deren Muskeln übermüdet werden. So dass die nötige Kraft und Flexibilität bereits in der Mitte des Vortrages merklich und vor allem hörbar nachlässt. Wer „seine„ Melodie schon früh auswendig spielen kann, wird es leichter haben. Das beste Mittel gegen Lampenfieber ist auf jeden Fall eine optimale Vorbereitung. Wer seiner Sache sicher ist braucht sich nicht zu fürchten.
Wichtig ist jedoch auch, dass man sich nicht selbst überfordert, indem man eine Melodie wählt der man blastechnisch nicht gewachsen ist. Den meisten Zuhörenden ist es egal welcher blastechnische Schwierigkeitsgrad eine Melodie hat! Hauptsache die Melodie wird schön, spannend und packend vorgetragen. Denn, wer ein Gedicht daher stottert wird seine Zuhörer nie fesseln können.
Wir wünschen allen die nötige Beharrlichkeit und Ausdauer beim Erarbeiten der Vortragsmelodie.
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Wir weisen darauf hin, dass die Anmeldefrist für den Anlass auf dem Altnauer Steg (am Bodensee) bis zum 10. März verlängert worden ist. Es können sich Bläserinnen und Bläser aus der ganzen Schweiz anmelden! Siehe Agenda/Alphorntreffen vom 26. Mai 2019 [246 KB] .

Februar 2019

01.02.2019

Es sind uns seit der Mitteilung von Mike Maurer (siehe NEWS vom Januar) keine weiteren Neuigkeiten gemeldet worden.
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So wie uns zu Ohren gekommen ist werden jedoch die Leitsätze für die Vorträge an den Wettspielen innerhalb des Verbandes z.T. heftig diskutiert. Das ist grundsätzlich gut. Dabei zeigt sich, dass eine klare Mehrheit der Mitglieder in der Sparte Alphorn diese Leitsätze begrüsst.
In den Diskussionen spürt man aber auch eine allgemeine Verunsicherung. Was soll das bedeuten? Kann mir das jemand erklären? War denn bisher alles schlecht? Werde ich künftig sanktioniert, wenn ich den Leitsätzen nicht entspreche? Wie und wo kann ich mich näher informieren?
Leitsätze sind keine Gesetze! Was man darf, was toleriert wird und was nicht, steht in den Statuten und im technischen Regulativ. Die Leitsätze sind nicht Teil davon! Die Statuten und das Regulativ haben sich bisher nicht geändert und werden wohl noch einige Zeit nicht einer Veränderung unterworfen. Zudem sind die Leitsätze noch nicht vom Zentralvorstand „abgesegnet„. Es gibt also keinen Grund zur Panik.
Allerdings hätte man nach den Statuten einen Vortrag in dem die Melodie „Amazing Grace„ oder eine „Polka„ dargeboten wurde schon bisher disqualifizieren müssen. Dass dies nicht geschehen ist war ein Fehler, denn in den Statuten steht klar „schweizerisches, Brauchtum„. Amazing Grac ist eine irische Melodie und Polkas sind tschechische Melodien. Das hat gar nichts mit der Güte, dem Wert dieser Melodien zu tun, sondern eben damit, das der Eidgenössische Jodlerverband schweizerisches Brauchtum hegen, pflegen und fördern will. Eine Melodie wird nicht automatisch zu einer „schweizerischen„ Alphornmelodie, nur weil sie mit dem Alphorn gespielt werden kann!
Wer nicht schweizerische Melodien vortragen möchte, muss eine Statutenänderung beantragen. So einfach ist das!

Zurück zu den Leitlinien:
Falls sie vom ZV genehmigt werden, wird es die Aufgabe der FKA (Fachkommission Alphorn) sein, die nötigen Schritte einzuleiten um diese Leitsätze umzusetzen. Das bedeutet in einem ersten Schritt die Mitglieder zu informieren. Die Fragen (siehe oben) zu beantworten und Hilfe anzubieten. Sei dies in Form von entsprechenden Unterlagen, Kursen, Informationsveranstaltungen usw.
Auf der anderen Seite stehen auch die Bläserinnen und Bläser in der Verantwortung. Man hat als Mitglied nicht nur Rechte sondern auch Pflichten. D.h. man kann nicht einfach warten „bis die mich informieren„. Das Einfachste wird wohl sein, einmal einige Naturjodel anzuhören und sich zu fragen, wie kann ich diese Musikart auf mein Instrument übertragen. Das wäre schon einmal ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Januar 2019

08.01.2019

Mike Maurer hat uns heute zwei neue Notenhefte zugestellt.

Das Heft (A5) Blüemlisalp enthält 10 Trios - leicht bis mittelschwierig - welche auch ein- und zweistimmig spielbar sind.

Das zweite Heft (A5) Im Siebenthal enthält 12 Melodien für Alphorn-Quartett, welche meist auch ein- und zweistimmig spielbar sind. Schwierigkeitsgrad: mittel bis fortgeschritten.


Beide Hefte können beim Komponisten und Herausgeber, Mike Maurer, zum Preis von je CHF 15.- bezogen werden.

02.01.2019

Wir wurden darauf hingewiesen, dass die Ausstellung "Das Alphorn und seine Wurzeln [186 KB] " im Museum "Die klingende Sammlung" mitten in Bern weiterhin - bis voraussichtlich im Sommer 2019 - geöffnet ist.
Im Rahmen dieser Ausstellung finden verschiedene Veranstaltungen statt. U.a. wird Arkady Shilkloper am 2. März einen Kurs und am 3. März (2019) ein Konzert geben. Nähere Informationen [179 KB] .
Das muss man gesehen und gehört haben!

01.01.2019

Wir bedanken uns für die vielen Festtags- und Neujahrswünsche, die wir zugestellt erhalten haben. Es waren wieder so viele, dass uns schlicht die Zeit fehlt um allen auf dem Postweg dafür zu danken.
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Das neue Jahr wird für die Mitglieder der Sparte Alphornblasen im Eidg. Jodlerverband, zum Jahr des Umdenkens. Wir alle haben uns mit dem Beitritt dazu verpflichtet, das Alphornspiel in seiner schweizerischen Eigenart zu erhalten, zu pflegen und zu fördern.
Es gibt den Spruch, dass man nicht die Asche bewahren sondern die Glut erhalten soll. Viele legen dies so aus, dass man das Hergebrachte ruhig vergessen und einfach drauflos spielen darf. Dies sei echte Innovation. Wenn aber das Feuer mit der Glut eines anderen Feuers neu entfacht wird, hat das neue Feuer nichts mehr mit dem alten zu tun!
Wir müssen in der Asche nach noch vorhandener Glut suchen um daraus das Feuer wieder entfachen zu können. Zugegeben, in der Asche der ursprünglichen Alphornmusik ist die Glut nur noch spärlich vorhanden aber es gibt sie. Dies verpflichtet uns – laut Statuten – nach ihr zu suchen. Auf dieser Restglut soll (neu) aufgebaut werden.
Ausserhalb des Verbandes darf jeder auf seinem Alphorn spielen was er will. Bei der Teilnahme an einem Wettspiel innerhalb des Verbandes hat er sich jedoch an dessen Ziele zu halten.
Alle Bläserinnen und Bläser sind also gut beraten, wenn sie sich bemühen das Feuer mit der Glut des ursprünglichen Feuers neu zu entzünden. Dies gilt einerseits für die Melodien als solche. Anderseits aber auch für die Art der Interpretation. D.h. man darf neue Melodien spielen, vorausgesetzt sie zeigen die Charakteristik des ursprünglichen Feuers. Die musikalische Umsetzung auf das Instrument soll ebenfalls dem Ursprünglichen entsprechen. Dem Jodel, Betruf, Löckler, Kühreihen etc.
Wir sind also alle gefordert!

November 2018

01.11.2018

Wer sagt denn, dass die Berner langsam seien? Am 25. Oktober 2018 erhielt ich eine Email mit (u.a.) folgendem Inhalt: "Ab Donnerstag 1. November 2018 kann man sich für die Teilnahme am Bernisch-Kantonale Jodlerfest 2019 in Brienz enschrieben. Anmeldeschluss ist am 15. Dezember 2018!"

Das ist rekordverdächtig! Kaum sind die Festberichte der Jodlerfeste 2018 zugänglich, muss man sich ans nächste Jodlerfest anmelden. Begründung: „Um euch die Organisation des Festes zu vereinfachen, möchten wir die Festführer frühzeitig zustellen können.„ Ich bin gespannt, ob die Festberichte des Jodlerfestes in Brienz ebenso schnell öffentlich (d.h. auf der Webseite) zugänglich sein werden.

Ob dieser doch sehr frühe Anmeldeschluss die Bläser/innen in Scharen anlockt, wird sich zeigen.

Also, aufgepasst Anmeldeschluss für das Jodlerfest in Brienz 2018 ist der 15. Dezember 2018!

01.11.2018

Wer gerne konzertante Musik auf dem Alphorn spielt, kann künftig auf eine weitere Komposition zugreifen. Stefano Sposetti und Hansruedi Strahm haben ein Werk in sieben Sätzen für 1-2 Alphörner, Flöte, Cello und Klavier geschaffen. Es trägt den Titel „Es taget - Morning Dawn - I chatscha l’alba.„

Nähere Informationen und Bestellmöglichkeit unter alphorn-angadin.ch

Oktober 2018

17.10.2018

Nachdem nun auch die letzten Berichte zu den dargebotenen Vorträgen an den Unterverbandsfesten 2018 erschienen sind, können wir Ihnen die Liste der am meisten gespielten Komponisten anführen. Von diversen anderen Komponisten wurden 1 x 9, 4 x 7, 3 x 6 oder weniger Melodien vorgetragen. Eine umfassendere Darstellung aller Aufführungen ab 1981 finden Sie unter: Aufsätze > Eine Statistik der an Wettspielen aufgeführten Werke für Alphorn 1981-2018.

Komponist   Komponist  
Sommer Hans-Jürg 114 Schmid Lukas 24
Studer Hermann 53 Mühlematter Fritz 17
Oesch Robert 47 Sommer Max 17
Fenner Eugen 28 Bischof Beat 12
Baumann Peter 26 Scotton Robert 10
Kolly Gilbert 26 Wichser Bernhard 10

11.10.2018

Der Komponist und exzellente Alphornbläser Rainer Bartesch hat uns soeben mitgeteilt, dass nun einige neue Werke von ihm beim Musikverlag Köbl in München erschienen sind. Es lohnt sich das ganze Angebot von Rainer Bartesch anzusehen!
Sie können auch "ein Ohr voll" nehmen. Rainer Bartesch hat seine Stücke auf soundcloud.com gestellt.

01.10.2018

Nach längerer Zeit dürfen wir an dieser Stelle wieder einmal auf die Neuerscheinung eine CD hinweisen. Der bekannte Deutsche Hornist Joachim Bänsch hat, neben der Sinfonia Pastorale von Leopold Mozart und der Sonate für Horn und Harfe von Louis Francois Daupart, verschiedene volksmusikalische Stücke – teilweise im „Multiplay-Verfahren – aufgenommen.
Die CD ist absolut hörenswert, denn Joachim Bänsch ist ein virtuoser Alphornspieler!

Die CD kann Produzenten: Dietrich Schlender, Maxdorfer Str. 57, DE-67071 Ludwigshafen, dieschle2(at)web.de oder bei Amazon bezogen werden.

Februar 2018

01.02.2018

Es ist – wie eigentlich immer am Anfang eines neuen Jahres – ruhig in der Alphornwelt. Zum ersten Mal seit Jahren wurden uns für den Monat Februar keine Konzertdaten mitgeteilt. Das überaus garstige Wetter animiert wohl nicht so sehr „alphornig„ aktiv zu sein. Wir gehen jedoch davon aus, dass sich viele Bläser/innen bereits jetzt auf die bevorstehenden Wettspiele, die im Juni beginnen werden, vorbereiten. Die frühzeitige Erarbeitung der Vortragsmelodie ist wohl die beste Voraussetzung für eine sichere Darbietung.

PDF apropos... [85 KB]
Mai 2017

11.05.2017

Mit grosser Freude durften wir feststellen, dass im neusten Bulletin (2016) der CH-EM, Schweizerische Gesellschaft für Ethnomusikologie und der GVS/SMPS Gesellschaft für die Volksmusik in der Schweiz, eine Rezension von Andrea Kammermann und Yannick Wey über unseren Film (DVD) "Die Mundart des Alphorns" erschienen ist. Siehe Seiten 55-56: http://ch-em.ch

September 2016

20.09.2016

Ruedi Bauriedl hat uns auf einen Film aufmerksam gemacht. Es sind Röntgenaufnahmen, resp. Magnetresonanztomographie-Aufnahmen (Mundhöhle und Lunge) einer Hornistin beim Spielen. Sehr interessant! Hier gehts zum Film. Haben Sie bitte etwas Geduld, die Einleitung dauert rund 35 Sekunden.

Oktober 2012

28.10.2012

Haben Sie den "Volksmusik-Brunch", in dem H.-J. Sommer Gast war, verpasst? Kein Problem! Sie können die Sendung jederzeit im Internet anhören... DRS-Musikwelle

März 2012

10. März 2012

Heute strahlte Radio DRS 1 einen Beitrag über einen Alphornkurs in Sursee aus. Dabei wurde auch auf den entsprechenden, ergänzenden Beitrag auf der Webseite von Radio DRS hingewiesen. Hier gibt es auch einen interssanten (alten) Film über den Alphorn-Hersteller Adolf Oberli zu sehen!