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Wir sind bestrebt, Ihnen auf dieser Seite stets die neusten Informationen zu liefern. Natürlich können wir nicht alles wissen. Wenn wir etwas vernehmen oder uns etwas zugetragen wird, sollen Sie es hier erfahren.

01.04.2017

Der Frühling ist da… Jetzt macht es wieder richtig Freude das Alphorn im Freien zu blasen!
Hast Du auch einen Lieblingsplatz oder gar mehrere Stellen ganz in Deiner Nähe? Stehst Du da immer am selben Ort? Wenn ja, versuche einmal einige Meter weiter rechts oder links zu blasen oder ganz einfach in eine andere Richtung. Klingt es nun anders? Wenn nicht, verschiebe Deinen Standort noch mehr. Es ist für mich immer wieder verblüffend wie sich die Akustik ändern kann, wenn man seinen Standort nur um einige Meter verschiebt.
Warum klingt es hier besser oder schlechter? Lerne die Umgebung abzuschätzen. Mit den Jahren findest Du den richtigen Standort auch an einem Dir bisher unbekannten Ort.
Oft ist es jedoch sehr schwierig die Lage einzuschätzen. Auch auf einem Wettspielareal. Man möchte ja den Zuhörenden nicht den Rücken zuwenden. Aber genau dies ist manchmal nötig. Z.B. dann, wenn Du gegen den Wind blasen müsstest. Auch seitlicher Wind kann zu Unsicherheiten beim Treffen der Töne führen. Mir scheint, dass bei der Auswahl der Wettspielplätze diesem Aspekt zu wenig Beachtung geschenkt wird. Du hast aber das Recht Dich innerhalb des Wettspielareals da aufzustellen wo Du willst! Da ist es halt manchmal besser den Zuhörern oder den Juroren den Rücken zu zeigen. Es wird ja nicht das Bild bewertet sondern das Gehörte!
Nutze also die Gelegenheiten, welche sich nun – bei wärmerem Wetter – bieten. Beobachte und höre genau wie sich die Umgebung auf Dein Spiel auswirkt. So kannst Du auch unliebsame Überraschungen beim Wettspielvortrag besser einschätzen. Die beste konditionelle und mentale Vorbereitung nützt nämlich wenig, wenn der Wind die Töne „verbläst„ oder die Umgebung den Klang daran hindert sich auszubreiten.

01.03.2017

In den vergangenen 28 Tagen dieses Februars sind mir keine Neuigkeiten zu Ohren gekommen. Offensichtlich befinden sich die Alphornbläser/innen noch im Winterschlaf!
Ich habe inzwischen die Digitalisierung meiner in den Jahren 1992-1999 am Jurytisch aufgenommenen Darbietungen abgeschlossen. Dabei hatte ich ja befürchtet, dass man auf den Bändern nichts mehr hören würde. Aber nur die Aufnahmen welche ich am Eidg. Jodlerfest 1996 in Thun gemacht hatte waren z.T. beschädigt. Das liegt vielleicht daran, dass damals das Wetter ausgesprochen nass und feucht war. Abgesehen davon liegen nun – neben den über 4’200 verschiedenen Titeln in der Notensammlung - mehr als 400 Live-Aufzeichnungen in meinem Archiv. Mir verschafft dies einen immer besseren Überblick über die vergangenen Jahrzehnte und in 100 Jahren wird sich vielleicht jemand darüber freuen…
Heute ist es nämlich äusserst schwierig Alphornmelodien zu finden, welche vor 1938 geblasen wurden. Dies ist auch einer der Gründe dafür, dass so viele unterschiedliche Meinungen zur „traditionellen„ Alphornmusik kursieren. Meist sind diese Meinungen nicht belegbar.

Sobald wir Neuigkeiten vernehmen werden wir Sie an dieser Stelle informieren.

01.03.2017

Wir werden hie und da angefragt weshalb dieses oder jenes Konzert, dieser oder jener Kurs in unserer "Event-Liste" nicht aufgeführt sei.

Das hat einen ganz einfachen Grund! Wir haben nicht die Zeit und Lust ständig das Internet zu durchforsten um herauszufinden wo, was stattfindet.

Wenn sich die Organisatoren oder bei Konzerten die Interpreten frühzeitig bei uns melden und mitteilen, dass sie etwas, wann und wo anzubieten haben (Konzerte, Kurse, Wettblasen, Treffen, Ausstellungen etc.) nehmen wir diese Daten gerne (gratis) in unseren Kalender auf. Wenn man uns jedoch nicht informiert darf man sich nicht beklagen.

01.02.2017

Beim Aufräumen bin ich auf ältere DAT-Kassetten gestossen. Darauf sind Aufnahmen welche ich als Jurymitglied an verschiedenen Alphorn-Wettspielen innerhalb der Jodlerfeste gemacht hatte. Bis ins Jahr 1991 machte ich die Aufnahmen mit einem damals üblichen Kassettengerät. Ab 1992 dann eben mit der damals neusten Technik, einem DAT-Aufnahmesystem. Neu war, dass auf diesen Geräten digital (auf kleine Kassetten) aufgenommen werden konnte. Wie es jedoch mit der Technik so ist… am Ende der 1990er-Jahre kamen so genannte Mini-Disk Geräte auf den Markt. Diese waren viel kleiner und nahmen auch digital auf. Heute braucht es nicht einmal mehr Kassetten oder Mini-Disks. Man nimmt direkt auf eine Speicherkarte auf.
Wie auch immer… ich wollte wissen, ob auf meinen DAT-Kassetten aus den Jahren 1992 - 1999 noch etwas zu hören ist. Ja, es ist noch alles drauf! Nun bin ich dabei diese Aufnahmen auf eine Festplatte – wie lange sind wohl diese noch aktuell? – zu übertragen. Dazu muss ich die Aufnahmen in „Echtzeit„ überspielen. Es geht also nicht mit „copy-paste„.
Nun höre ich also täglich mehrere Stunden die damals vorgetragenen Darbietungen und staune über die oft sehr guten bläserischen Leistungen! Man sagt ja immer, dass die Vergangenheit geschönt wird. Auch ich hatte in den vergangenen Jahren oft Zweifel, ob denn „früher„ wirklich besser geblasen wurde oder ob ich mir dies nur einbilde („früher war alles besser!„). Ich kann nun also feststellen, dass meine Erinnerung mich nicht betrügt. Es wurden durchschnittlich bessere Vorträge dargeboten!
Obwohl 1987 der obligatorische Einzelvortrag und der Seniorenzuschlag abgeschafft wurden, geisterte immer noch die inoffizielle Regel in den Köpfen herum, dass ein guter Vortrag mindestens bis ins g" reichen sollte. Zudem wurde auch der blastechnische Schwierigkeitsgrad in die Bewertung einbezogen. Es gab eine Liste aus der dieser Schwierigkeitsgrad ersichtlich war. Wer also mit einer blastechnisch leichten Melodie zum Wettspiel antrat – z.B. „Uf de Bänklialp„ musste mit Abzügen rechnen.
Diese inoffiziellen Regeln und offiziellen Bestimmungen wirkten sich dahingehend aus, dass sich die Bläser/innen für blastechnisch eher schwierige Stücke entschieden, was sie wiederum dazu zwang mehr zu üben. Genau dies ist es was man in den Aufnahmen hört. Die Wettspielteilnehmer/innen waren besser geübt!
Selbstverständlich gab es auch damals „jämmerliche„ Darbietungen (Lampenfieber). Im Durchschnitt klangen die Vorträge jedoch besser und vor allem interessanter.
Sicher lag es auch daran, dass vor rund 25 Jahren das gesamte Repertoire um rund 70% kleiner war als heutzutage. Die Bläserinnen und Bläser hatten nicht ganze Ordner voller Melodien. Man spielt immer und immer wieder dieselben Melodien. Wir Juroren haben uns manchmal darüber mokiert, dass einzelne Bläser wohl bald das 20-Jährige Jubiläum der Aufführung einer bestimmten Melodie feiern können. Sie spielten über Jahre dasselbe Stück an jedem Wettspiel! Aber auch dies führte dazu, dass sie alljährlich sattelfester wurden und „ihr„ Stück verinnerlicht hatten. Das gab Sicherheit.
Zudem klangen die Vorträge „alphornmässiger„. Nur selten ist ein stures Metrum zu hören. Es wurde – mit Ausnahmen – agogischer musiziert!
Wenn ich die „alten„ Aufnahmen anhöre klingt es für mich wie Hohn, dass nach jedem Wettspiel die stetig zunehmende Steigerung der Qualität besungen wird. Das ist schlicht nicht war!

14.01.2017

Der Alphornbläser Dieter Rehn hat uns folgende Information zukommen lassen:

Notenhalter für iPad, e-Book u.ä.
Hergestellt mit einem 3-D-Drucker im Designstudio von A. Rehn.
Der abgebildete Notenhalter ist eine Einzelanfertigung. Je nach Anzahl der Nachfragen für bestimmte Gerätetypen wird der Preis unterschiedlich sein.
Interessenten wenden sich an Dieter Rehn: rehntiere(at)t-online.de

01.01.2017

Geschätzte Kundinnen und Kunden, liebe Alphornfreunde

An dieser Stelle wollen wir uns für Ihre Treue bedanken. Durch Euch können wir von Zeit zu Zeit wieder ein neues Notenheft, eine CD, eine DVD oder was auch immer herausgeben.

Bedanken wollen wir uns auch dafür, dass Ihr öffentliche Aufführungen der Urheberrechtsgesellschaft meldet. (In der Schweiz der SUISA, in Deutschland der GEMA etc.) Bei den Mitgliedern des EJV haben diese Meldungen – seit der Einführung der elektronischen Erfassung – zwar etwas abgenommen. Wir hoffen jedoch dass sich dies mit der Zeit wieder einpendeln wird.

Die unzähligen Festtagswünsche haben uns sehr gefreut. Auch dafür einen grossen Dank! In unserer Familie ist dieser Brauch – Festtagswünsche zu versenden – nie gepflegt worden und wir wollen nun nicht damit beginnen. Aber natürlich erwidern wir die Grüsse und die guten Wünsche gerne auf diesem Weg.

Wir werden auch im Jahre 2017 versuchen Sie möglichst auf dem Laufenden zu halten und neue Projekte zu verwirklichen, denn es warten noch viele Kompositionen auf die Veröffentlichung!

Als kleines Festtagsgeschenk haben wir hier ein neues Stück zum „Download„ auf unsere Webseite gestellt. Neu dabei ist auch, dass Sie die Noten klingend ansehen können. Klicken Sie einfach auf „klingend ansehen„, dann öffnet sich das Video!

Wir wünschen Ihnen im Jahre 2017 viel Freude und Genugtuung mit unserem geliebten Instrument, dem Alphorn!

15.10.2016

Wie in den vorangegangenen Jahren haben wir die Anzahl der aufgeführten Titel den Festberichten entnommen. Leider müssen wir feststellen, dass die Sorgfalt (und die Rechtschreibung) stetig abnimmt. Einzelne Titel sind den falschen Komponisten zugeordnet, die Namen der Komponisten oder die Titel wurden falsch geschrieben. Beispiel: "Gallikers Kutschenfahrt" statt "Carlonies Kutschenfahrt" von Max Sommr! Es wäre nun wirklich an der Zeit die Datenbank zu korrigieren! Zudem fehlen im Festbericht des Nordwestschweizerischen Festes in Rothrist die Gruppenvorträge!
Eine komplette Übersicht über die aufgeführten Werke an den Wettspielen innerhalb des EJV und der Unterverbände seit 1981 finden Sie unter > "Aufsätze [338 KB] ".

Komponist   Komponist  
Sommer Hans-Jürg 127 Wichser Bernhard 20
Studer Hermann 87 Körnli Robert 16
Oesch Robert 40 Mühlematter Fritz 16
Fenner Eugen 26 Studer Josef 11
Schmid Lukas 23 Wicky Anton 11
Baumann Peter 22 Fuhrer Urs 10
Kolly Gilbert 22 Roos Tony 10
Sommer Max 21    

20.09.2016

Ruedi Bauriedl hat uns auf einen Film aufmerksam gemacht. Es sind Röntgenaufnahmen, resp. Magnetresonanztomographie-Aufnahmen (Mundhöhle und Lunge) einer Hornistin beim Spielen. Sehr interessant! Hier gehts zum Film. Haben Sie bitte etwas Geduld, die Einleitung dauert rund 35 Sekunden.

28.10.2012

Haben Sie den "Volksmusik-Brunch", in dem H.-J. Sommer Gast war, verpasst? Kein Problem! Sie können die Sendung jederzeit im Internet anhören... DRS-Musikwelle

10. März 2012

Heute strahlte Radio DRS 1 einen Beitrag über einen Alphornkurs in Sursee aus. Dabei wurde auch auf den entsprechenden, ergänzenden Beitrag auf der Webseite von Radio DRS hingewiesen. Hier gibt es auch einen interssanten (alten) Film über den Alphorn-Hersteller Adolf Oberli zu sehen!