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Wir sind bestrebt, Ihnen auf dieser Seite stets die neusten Informationen zu liefern. Natürlich können wir nicht alles wissen. Wenn wir etwas vernehmen oder uns etwas zugetragen wird, sollen Sie es hier erfahren.

01.03.2017

In den vergangenen 28 Tagen dieses Februars sind mir keine Neuigkeiten zu Ohren gekommen. Offensichtlich befinden sich die Alphornbläser/innen noch im Winterschlaf!
Ich habe inzwischen die Digitalisierung meiner in den Jahren 1992-1999 am Jurytisch aufgenommenen Darbietungen abgeschlossen. Dabei hatte ich ja befürchtet, dass man auf den Bändern nichts mehr hören würde. Aber nur die Aufnahmen welche ich am Eidg. Jodlerfest 1996 in Thun gemacht hatte waren z.T. beschädigt. Das liegt vielleicht daran, dass damals das Wetter ausgesprochen nass und feucht war. Abgesehen davon liegen nun – neben den über 4’200 verschiedenen Titeln in der Notensammlung - mehr als 400 Live-Aufzeichnungen in meinem Archiv. Mir verschafft dies einen immer besseren Überblick über die vergangenen Jahrzehnte und in 100 Jahren wird sich vielleicht jemand darüber freuen…
Heute ist es nämlich äusserst schwierig Alphornmelodien zu finden, welche vor 1938 geblasen wurden. Dies ist auch einer der Gründe dafür, dass so viele unterschiedliche Meinungen zur „traditionellen„ Alphornmusik kursieren. Meist sind diese Meinungen nicht belegbar.

Sobald wir Neuigkeiten vernehmen werden wir Sie an dieser Stelle informieren.

01.03.2017

Wir werden hie und da angefragt weshalb dieses oder jenes Konzert, dieser oder jener Kurs in unserer "Event-Liste" nicht aufgeführt sei.

Das hat einen ganz einfachen Grund! Wir haben nicht die Zeit und Lust ständig das Internet zu durchforsten um herauszufuinden wo, was stattfindet.

Wenn sich die Organisatoren oder bei Konzerten die Interpreten frühzeitig bei uns melden und mitteilen, dass sie etwas, wann und wo anzubieten haben (Konzerte, Kurse, Wettblasen, Treffen, Ausstellungen etc.) nehmen wir diese Daten gerne (gratis) in unseren Kalender auf. Wenn man uns jedoch nicht informiert darf man sich nicht beklagen.

01.02.2017

Beim Aufräumen bin ich auf ältere DAT-Kassetten gestossen. Darauf sind Aufnahmen welche ich als Jurymitglied an verschiedenen Alphorn-Wettspielen innerhalb der Jodlerfeste gemacht hatte. Bis ins Jahr 1991 machte ich die Aufnahmen mit einem damals üblichen Kassettengerät. Ab 1992 dann eben mit der damals neusten Technik, einem DAT-Aufnahmesystem. Neu war, dass auf diesen Geräten digital (auf kleine Kassetten) aufgenommen werden konnte. Wie es jedoch mit der Technik so ist… am Ende der 1990er-Jahre kamen so genannte Mini-Disk Geräte auf den Markt. Diese waren viel kleiner und nahmen auch digital auf. Heute braucht es nicht einmal mehr Kassetten oder Mini-Disks. Man nimmt direkt auf eine Speicherkarte auf.
Wie auch immer… ich wollte wissen, ob auf meinen DAT-Kassetten aus den Jahren 1992 - 1999 noch etwas zu hören ist. Ja, es ist noch alles drauf! Nun bin ich dabei diese Aufnahmen auf eine Festplatte – wie lange sind wohl diese noch aktuell? – zu übertragen. Dazu muss ich die Aufnahmen in „Echtzeit„ überspielen. Es geht also nicht mit „copy-paste„.
Nun höre ich also täglich mehrere Stunden die damals vorgetragenen Darbietungen und staune über die oft sehr guten bläserischen Leistungen! Man sagt ja immer, dass die Vergangenheit geschönt wird. Auch ich hatte in den vergangenen Jahren oft Zweifel, ob denn „früher„ wirklich besser geblasen wurde oder ob ich mir dies nur einbilde („früher war alles besser!„). Ich kann nun also feststellen, dass meine Erinnerung mich nicht betrügt. Es wurden durchschnittlich bessere Vorträge dargeboten!
Obwohl 1987 der obligatorische Einzelvortrag und der Seniorenzuschlag abgeschafft wurden, geisterte immer noch die inoffizielle Regel in den Köpfen herum, dass ein guter Vortrag mindestens bis ins g" reichen sollte. Zudem wurde auch der blastechnische Schwierigkeitsgrad in die Bewertung einbezogen. Es gab eine Liste aus der dieser Schwierigkeitsgrad ersichtlich war. Wer also mit einer blastechnisch leichten Melodie zum Wettspiel antrat – z.B. „Uf de Bänklialp„ musste mit Abzügen rechnen.
Diese inoffiziellen Regeln und offiziellen Bestimmungen wirkten sich dahingehend aus, dass sich die Bläser/innen für blastechnisch eher schwierige Stücke entschieden, was sie wiederum dazu zwang mehr zu üben. Genau dies ist es was man in den Aufnahmen hört. Die Wettspielteilnehmer/innen waren besser geübt!
Selbstverständlich gab es auch damals „jämmerliche„ Darbietungen (Lampenfieber). Im Durchschnitt klangen die Vorträge jedoch besser und vor allem interessanter.
Sicher lag es auch daran, dass vor rund 25 Jahren das gesamte Repertoire um rund 70% kleiner war als heutzutage. Die Bläserinnen und Bläser hatten nicht ganze Ordner voller Melodien. Man spielt immer und immer wieder dieselben Melodien. Wir Juroren haben uns manchmal darüber mokiert, dass einzelne Bläser wohl bald das 20-Jährige Jubiläum der Aufführung einer bestimmten Melodie feiern können. Sie spielten über Jahre dasselbe Stück an jedem Wettspiel! Aber auch dies führte dazu, dass sie alljährlich sattelfester wurden und „ihr„ Stück verinnerlicht hatten. Das gab Sicherheit.
Zudem klangen die Vorträge „alphornmässiger„. Nur selten ist ein stures Metrum zu hören. Es wurde – mit Ausnahmen – agogischer musiziert!
Wenn ich die „alten„ Aufnahmen anhöre klingt es für mich wie Hohn, dass nach jedem Wettspiel die stetig zunehmende Steigerung der Qualität besungen wird. Das ist schlicht nicht war!

14.01.2017

Der Alphornbläser Dieter Rehn hat uns folgende Information zukommen lassen:

Notenhalter für iPad, e-Book u.ä.
Hergestellt mit einem 3-D-Drucker im Designstudio von A. Rehn.
Der abgebildete Notenhalter ist eine Einzelanfertigung. Je nach Anzahl der Nachfragen für bestimmte Gerätetypen wird der Preis unterschiedlich sein.
Interessenten wenden sich an Dieter Rehn: rehntiere(at)t-online.de

01.01.2017

Geschätzte Kundinnen und Kunden, liebe Alphornfreunde

An dieser Stelle wollen wir uns für Ihre Treue bedanken. Durch Euch können wir von Zeit zu Zeit wieder ein neues Notenheft, eine CD, eine DVD oder was auch immer herausgeben.

Bedanken wollen wir uns auch dafür, dass Ihr öffentliche Aufführungen der Urheberrechtsgesellschaft meldet. (In der Schweiz der SUISA, in Deutschland der GEMA etc.) Bei den Mitgliedern des EJV haben diese Meldungen – seit der Einführung der elektronischen Erfassung – zwar etwas abgenommen. Wir hoffen jedoch dass sich dies mit der Zeit wieder einpendeln wird.

Die unzähligen Festtagswünsche haben uns sehr gefreut. Auch dafür einen grossen Dank! In unserer Familie ist dieser Brauch – Festtagswünsche zu versenden – nie gepflegt worden und wir wollen nun nicht damit beginnen. Aber natürlich erwidern wir die Grüsse und die guten Wünsche gerne auf diesem Weg.

Wir werden auch im Jahre 2017 versuchen Sie möglichst auf dem Laufenden zu halten und neue Projekte zu verwirklichen, denn es warten noch viele Kompositionen auf die Veröffentlichung!

Als kleines Festtagsgeschenk haben wir hier ein neues Stück zum „Download„ auf unsere Webseite gestellt. Neu dabei ist auch, dass Sie die Noten klingend ansehen können. Klicken Sie einfach auf „klingend ansehen„, dann öffnet sich das Video!

Wir wünschen Ihnen im Jahre 2017 viel Freude und Genugtuung mit unserem geliebten Instrument, dem Alphorn!

01.12.2016

Ab heute dürfen wir Ihnen einen weiteren Leckerbissen zur Erforschung des Alphorns, resp. seines kleinen Bruders des Büchels anbieten. Jonas Wolfisberg hat uns in verdankenswerter Weise seine Einwilligung zur Veröffentlichung seiner Maturaarbeit „Der Büchel, das Instrument und seine Melodien im Kanton Schwyz und im Entlebuch“ erteilt. Sie finden Die Arbeit unter Aufsätze auf dieser Webseite. Herzlichen Dank an Jonas!

01.12.2016

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die uns auf Fehler in unserer neuen Webseite aufmerksam gemacht haben und wir sind auch weiterhin froh um entsprechende Hinweise.

03.11.2016

… und noch ein irreführender Bericht. War den früher wirklich alles weniger gut?

Da lese ich doch in einem Bericht über die Alphornwoche in Fiesch 2016: „Mit Genugtuung blickten die Administratoren und Leiter auf die bisher wohl erfolgreichste Fiescher Alphornwoche zurück.„

Die Fiescher Alphornwoche gibt es seit 1982! Der anonyme Berichterstatter (zVg) kennt diese Kurswoche nicht über all die vergangenen Jahre. Wie kann er also behaupten, dass die Fiescher Alphornwoche 2016 wohl die bisher erfolgreichste war?

Selbst wenn damit nicht die Qualität sondern nur die Anzahl Teilnehmer/innen gemeint ist, ist die Behauptung irreführend. Bis ins Jahr 2004 wurde darauf geachtet, dass pro Kursleiter höchstens 4 Kursteilnehmer zugelassen wurden. Dies hatte zur Folge hatte, dass Absagen erteilt werden mussten. Was aber dient den Kursteilnehmern mehr, eine möglichst grosse Teilnehmerzahl oder der Unterricht in einer kleineren Gruppe?

Immer wieder wird in der einen oder anderen Form behauptet, dass etwas besser geworden, dass das Niveau gestiegen sei. Das mag für die Schreibenden vielleicht sogar so aussehen, denn sie kennen ja nur die Zeit in der sie selbst dabei sind/waren. Diese pauschalen Behauptungen unterstellen jedoch, dass die vormals Verantwortlichen nicht so kompetent waren wie sie selbst.

Das klingt mir zu sehr nach Eigenlob. Man redet das Vergangene – ohne es zu kennen – schlecht um sich in einem bessern Licht darstellen zu können.

01.11.2016

Babylonische Irrungen

Da lese ich doch in einem Bericht über einen Alphornkurs: "Die Teilnehmer konnten sich vorgängig aussuchen, welche Art Alphornmusik für sie von Interesse wäre". Zur Auswahl standen; Polkas, Walzer oder Märsche, Blues, Dixie, traditionelle, neuzeitliche, konzertante, oder rockig-jazzige Literatur! Das alles soll Alphornmusik sein?

Wenn die Organisatoren von Musik soviel verstehen wie von Sprache, müssen am Kurs babylonische Zustände geherrscht haben. Ganz abgesehen davon, welche Literatur unter der Bezeichnung "traditionell" angeboten wurde, stellt sich die Frage was eine Polka (Bömischer Tanz im 2/4-Takt) oder ein Blues mit "Alphornmusik" zu tun haben. Die Organisatoren meinten wohl eher: "Die Teilnehmer konnten sich vorgängig aussuchen, welche Art Musik sie auf dem Alphorn blasen (spielen) möchten".

Dass ausgerechnet Leute, welche sich gerne und oft in Tracht kleiden und sich rühmen die Tradition des Alphornspiels zu vermitteln so unbedacht mit der Bezeichnung "Alphornmusik" umgehen gibt mir zu denken.

15.10.2016

Wie in den vorangegangenen Jahren haben wir die Anzahl der aufgeführten Titel den Festberichten entnommen. Leider müssen wir feststellen, dass die Sorgfalt (und die Rechtschreibung) stetig abnimmt. Einzelne Titel sind den falschen Komponisten zugeordnet, die Namen der Komponisten oder die Titel wurden falsch geschrieben. Beispiel: "Gallikers Kutschenfahrt" statt "Carlonies Kutschenfahrt" von Max Sommr! Es wäre nun wirklich an der Zeit die Datenbank zu korrigieren! Zudem fehlen im Festbericht des Nordwestschweizerischen Festes in Rothrist die Gruppenvorträge!
Eine komplette Übersicht über die aufgeführten Werke an den Wettspielen innerhalb des EJV und der Unterverbände seit 1981 finden Sie unter > "Aufsätze [338 KB] ".

Komponist   Komponist  
Sommer Hans-Jürg 127 Wichser Bernhard 20
Studer Hermann 87 Körnli Robert 16
Oesch Robert 40 Mühlematter Fritz 16
Fenner Eugen 26 Studer Josef 11
Schmid Lukas 23 Wicky Anton 11
Baumann Peter 22 Fuhrer Urs 10
Kolly Gilbert 22 Roos Tony 10
Sommer Max 21    

20.09.2016

Ruedi Bauriedl hat uns auf einen Film aufmerksam gemacht. Es sind Röntgenaufnahmen, resp. Magnetresonanztomographie-Aufnahmen (Mundhöhle und Lunge) einer Hornistin beim Spielen. Sehr interessant! Hier gehts zum Film. Haben Sie bitte etwas Geduld, die Einleitung dauert rund 35 Sekunden.

28.10.2012

Haben Sie den "Volksmusik-Brunch", in dem H.-J. Sommer Gast war, verpasst? Kein Problem! Sie können die Sendung jederzeit im Internet anhören... DRS-Musikwelle

10. März 2012

Heute strahlte Radio DRS 1 einen Beitrag über einen Alphornkurs in Sursee aus. Dabei wurde auch auf den entsprechenden, ergänzenden Beitrag auf der Webseite von Radio DRS hingewiesen. Hier gibt es auch einen interssanten (alten) Film über den Alphorn-Hersteller Adolf Oberli zu sehen!